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Tendenz Geister-Playoff und Best of 7

Die Hockeyclubs trafen sich zur Besprechung und diskutierten alle Eventualitäten. Definitiv entschieden wird am Freitag.

Es sieht ganz nach Geister-Playoff aus.
Es sieht ganz nach Geister-Playoff aus.
Freshfocus

Acht Tage nach ihrem Beschluss, den Playoff-Start auf den 17. März hinauszuschieben, trafen sich die Clubs der National und Swiss League erneut zur Lagebesprechung. «Es war keine ausserodentliche Ligaversammlung, sondern einfach ein Treffen», präzisierte ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner. «Wir haben alle Themen diskutiert, auf die nun jeder Club bis am Freitag Antworten gefunden haben muss. Wie: Fangen wir am nächsten Dienstag an, auch ohne Zuschauer? Was passiert, wenn sich jemand während des Playoff mit dem Coronavirus ansteckt? Nach welchem Modus spielen wir: Best of 7 oder Best of 5?»

Am Freitag um 13 Uhr kommen die Clubs in Ittigen wieder zusammen, nachdem der Bundesrat voraussichtlich informiert hat, wie es mit dem Verbot von Veranstaltungen ab 1000 Zuschauern weitergeht. Dann werden im Schweizer Eishockey die Beschlüsse gefasst. Für Änderungen des Modus der laufenden Saison braucht es eine Dreiviertels-Mehrheit. Daher deutet momentan vieles darauf hin, dass die National-League-Clubs versuchen werden, das Playoff, obschon mit verspätetem Beginn, nach herkömmlichen Modus über Best of 7 zu spielen. Dies würde bedingen, dass man die Kadenz erhöhen, jeden zweiten Tag spielen würde. Also so: Dienstag, Donnerstag, Samstag, Montag, Mittwoch, und so weiter.

Noch nicht emotional getrieben

Wichtig ist auch, dass die Ligen beschliessen, wie das genaue Vorgehen ist, sollte sich jemand anstecken. Würde nur das betroffene Team aus dem Spielbetrieb genommen? Die Serie abgebrochen? Oder sogar die Meisterschaft? «Am Freitag treffen wir Entscheide, die noch nicht emotional getrieben sind», sagt Zahner. «Wenn eine Mannschaft im Playoff 3:1 führt und dann etwas passiert, wären Emotionen im Spiel.»

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