Streit entreisst Josi und Weber den Stanley Cup

Zum ersten Mal seit 19 Jahren konnte ein Team den Titel verteidigen: Pittsburgh schlägt im sechsten Finalspiel Nashville.

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Die Pittsburgh Penguins sind zum fünften Mal Stanley-Cup-Sieger. Damit entschied Pittsburgh die Best-of-7-Serie gegen die Nashville Predators mit 4:2 für sich. Das entscheidende 1:0 fiel erst 95 Sekunden vor dem Ende durch Patric Hörnqvist. 14 Sekunden vor Schluss machte Carl Hagelin mit einem Schuss ins leere Tor alles klar.

Und damit war klar, wer am Ende den Pokal überreicht bekam.

Streit ist derweil nach den Goalies David Aebischer und Martin Gerber der erste Schweizer Feldspieler, der den Pokal in die Höhe stemmen durfte. Allerdings kam der 39-jährige Berner erneut nicht zum Einsatz; er durfte in den Playoffs nur dreimal spielen.

Nashville mit Pech

Während Streit jubelte, zerplatzte für Roman Josi, Yannick Weber und den verletzten Kevin Fiala der Traum vom grossen Triumph. Die Niederlage war für das Heimteam umso ärgerlicher, als die Schiedsrichter in der 22. Minute einen regulärer Treffer von Colton Sissons wegen eines zu frühen Pfiffs nicht anerkannten.

Zudem vergaben die Predators einige gute Chancen. In der 31. Minute scheiterte Sissons alleine vor Pittsburghs Goalie Matt Murray, der dank 27 Paraden den zweiten Shutout in Folge feierte. Zudem traf Sissons in der 54. Minute den Aussenpfosten.

Am Ende aber ging Pittsburgh als glücklicher Gewinner vom Eis, liess sich aber zuerst noch gebührend feiern – von den Fans und der Familie:

Die Nashville Predators zeigten sich als fairer Verlierer und gratulierten dem Gegner zum Sieg:

Für die NHL-Fans bedeutet der Sieg von Pittsburgh nun auch das Ende der Eishockey-Saison:

roy/SI

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