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Schweizer schreiben mit Nashville Geschichte

Die Predators qualifizieren sich erstmals für den Stanley-Cup-Final. Das sagt Josi nach dem historischen Sieg gegen Anaheim.

Smashville: Roman Josi mit gebrochenem Stock im ersten Drittel.
Smashville: Roman Josi mit gebrochenem Stock im ersten Drittel.
Reuters
Schoss im letzten Spiel einen Hattrick: Colton Sissons.
Schoss im letzten Spiel einen Hattrick: Colton Sissons.
Reuters
...Nashville zieht erstmals in der Clubgeschichte in den Stanley-Cup-Final ein.
...Nashville zieht erstmals in der Clubgeschichte in den Stanley-Cup-Final ein.
Reuters
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Yannick Weber und Roman Josi schreiben mit Nashville Geschichte. Die Predators qualifizieren sich dank des 6:3-Heimsieges gegen Anaheim erstmals für den Stanley-Cup-Final.

Viele Umarmungen habe es gegeben , sagte Josi nach dem Spiel gegenüber SRF. Es sei aber schwierig gewesen, die letzte Partie zu gewinnen. «Das Resultat täuscht. Anaheim hat das Spiel dominiert, wir hatten Mühe. Pekka war einmal mehr der beste Mann und hat dieses Spiel für uns gewonnen», so Josi gegenüber SRF.

Die zweite grosse Figur neben Torhüter Rinne beim historischen Sieg von Nashville war Center Colton Sissons. Der Kanadier, der seit 2012 in Diensten der Predators spielt, schoss drei der sechs Tore Nashvilles – und erzielte damit seinen ersten Hattrick in einem Playoff-Spiel in seiner Karriere. Sissons war es auch, der sechs Minuten vor der Schlusssirene das «Game-Winning-Goal» zum 4:3 erzielte, zuvor hatten die Ducks einen 0:2 respektive 1:3-Rückstand wettgemacht.

Filip Forsberg (58.) und Austin Watson (59.), der nach Vorarbeit von Yannick Weber bereits das 1:0 (2.) erzielte, stellten mit ihren Treffern ins leere Tor den 6:3-Schlussstand her und liessen die 1997 gegründete Hockey-Franchise aus dem US-Bundesstaat Tennessee über den ersten Titel in der Western Conference jubeln.

Ausfälle gut kompensiert

Nashville konnte die verletzungsbedingten Ausfälle von Topskorer Ryan Johansen und Captain Mike Fisher erneut gut kompensieren und durfte sich im Tor einmal mehr auf Pekka Rinne verlassen, der 38 Paraden zeigte. Roman Josi stand rund 22 Minuten auf dem Eis und kam auf eine Plus-1-Bilanz.

Wie der Gegner von Nashville bei der Premiere im Stanley-Cup-Final heissen wird, ist noch nicht klar. Die Pittsburgh Penguins könnten mit einem weiteren Sieg in der Nacht auf Mittwoch die «Best-of-7-Serie» gegen die Ottawa Senators beenden. Pittsburgh führt in der Serie mit 3:2 Siegen. «Es wäre cool, gegen Mark zu spielen. Wir sind gute Freunde und er war stets ein Vorbild für mich», sagte Josi zum möglichen Duell mit Pittsburgh und Mark Streit in der Finalserie.

Josi, Weber und der verletzte Fiala sind die ersten Schweizer Feldspieler, die im Stanley-Cup-Final stehen. Würde Streits Team ebenfalls die die Finalrunde einziehen, bedeutet dies, dass die Trophäe erstmals überhaupt von einem Schweizer Feldspieler gewonnen wird. Bisher haben die Torhüter David Aebischer und Martin Gerber den Pokal gewonnen.

(si)

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