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Schweizer holen sich im Penaltyschiessen den Turniersieg

Die Schweiz hat den Österreich-Cup in Klagenfurt gewonnen. Das Team von Trainer Sean Simpson bezwang im Final Weissrussland 4:3 nach Penaltyschiessen. Zum Matchwinner wurde Julien Sprunger.

Erfolgreicher Abend für die Schweizer: Benjamin Plüss vor dem weissrussischen Torhüter Andrei Mezin.
Erfolgreicher Abend für die Schweizer: Benjamin Plüss vor dem weissrussischen Torhüter Andrei Mezin.
Keystone

Die Schweizer zeigten zum Abschluss der Woche die klar beste Leistung und setzten sich in einer animierten Partie letztlich verdient durch. Das Penaltyschiessen wurde zur Show von Julien Sprunger. Dreimal trat der Freiburger Stürmer an, dreimal bezwang er den weissrussischen Keeper Andrej Mesin. Davor hatte er mit dem 1:0 (7.) und dem 3:2 (45.) sein viertes Doppelpack im Trikot der Schweizer Nati erzielt. Den dritten Schweizer Treffer (zum 2:1) schoss Ambris Jungstar Inti Pestoni. Nach einem wunderschönen Zuspiel von Martin Plüss erzielte er im vierten Länderspiel seinen zweiten Treffer (23.).

Die Schweizer wähnten sich nach Sprungers 3:2 bis eineinhalb Minuten vor dem Ende auf der Siegstrasse. Dann traf Sergej Demagin bei einer Strafe gegen die Schweiz und mit einem zusätzlichen Feldspieler statt des Goalies zum 3:3. Der Treffer hätte allerdings nicht zählen dürfen, wurde doch Torhüter Martin Gerber klar von einem weissrussischen Spieler behindert. Die heimischen Schiedsrichter erwiesen sich nicht gerade als Freunde der Schweizer, denn dem 2:2 war bereits ein Foul an Gerber vorausgegangen.

Kein Treffer in Überzahl

Obwohl der Ärger der Schweizer wegen dieser Szenen mehr als verständlich war, hatten sie es sich selbst zuzuschreiben, dass sie die Entscheidung nicht frühzeitig herbeigeführt hatten. Während einer Fünfminuten-Strafe gegen Pawel Tschernok brachte Simpsons Team keinen Treffer zu Stande - ebenso wie bei fünf anderen Powerplay-Gelegenheiten. Besser machten es die Weissrussen, die gleich zweimal in Überzahl trafen.

Es entwickelte sich von Beginn weg nicht unerwartet ein flüssigeres Spiel als in den ersten beiden Länderspielen dieser Woche. Die Weissrussen taten ebenfalls etwas für die Partie. Und es zeigte sich einmal mehr, dass den Schweizern «mitspielende» Gegner mehr liegen als Teams wie Slowenien oder Österreich, die in erster Linie mauern. Zu bemängeln gab es einzig die defensiven Aussetzer, welche die Schweizer auch im dritten Spiel nicht abstellen konnten. Immerhin wurden die Fehler nicht mit Gegentreffern bestraft.

Dank dem vierten Sieg gegen Weissrussland in Serie feierten die Schweizer im fünften Anlauf den ersten Turniersieg unter Trainer Sean Simpson. Der Schweiz gelang es erstmals mit dem Kanadier an der Bande, einen Nati-Termin unter der Saison ungeschlagen abzuschliessen.

si/miw

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