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Eine «Königs-Verlängerung»

Der SCB bindet einen Führungsspieler an sich. Simon Moser bleibt bis 2023.

Frohe Kunde für den SC Bern. Flügelstürmer Simon Moser bleibt noch mindestens sechs Jahre bei den Bernern, sollte er nicht überraschend ein Angebot aus der NHL erhalten. Der Nationalspieler hat sich in den letzten beiden Jahren zu jenem Spieler entwickelt, den man sich bei seiner Verpflichtung erhofft hatte: dominant, torgefährlich und mental stark. Wenn es darauf ankam, war er präsent und machte auch mal das entscheidende Tor. In 169 Spielen für den SCB hat er 95 Skorerpunkte erzielt.

Die Verhandlungen mit dem 28-Jährigen haben sich länger hingezogen als Sportchef Alex Chatelain lieb sein konnte. Selbstredend war Moser ein begehrter Spieler auf dem Markt, und es liegt auf der Hand, dass die Berner diesem Umstand finanziell Rechnung tragen mussten. «Er hat jetzt einen Vertrag, der seinem Marktwert entspricht», sagt Chatelain. Moser könnte, was die Bedeutung für das Team betrifft, in die Fussstapfen des abgetretenenen Captains Martin Plüss treten, auch wenn er spielerisch und persönlich ein anderer Typ ist. «Er muss nicht das Gefühl haben, Plüss zu ersetzen», sagt Chatelain. «Das geht gar nicht.»

Heute erwartet Bern die Ankunft von Mason Raymond. Der kanadische Stürmer komplettiert die Mannschaft. Vor ihm sind auch die übrigen Ausländer sowie Tom Rüfenacht, Alain Berger und Justin Krueger, deren Familien in Übersee leben, zum Team gestossen. Erste Tests sind gemacht und Chatelain ist zufrieden mit dem Fitnessstand jener, die das Sommertraining nicht in Bern absoviert haben. «Das sind alles Spieler, denen man Vertrauen kann», sagt der Sportchef.

Mit dem Training in Rückstand ist einzig Luca Hischier. Der 22-Jährige musste eine Hüftoperation über sich ergehen lassen. Sein Bruder Nico, diesjähriger Nummer 1-Draft der NHL, trainiert zurzeit ebenfalls mit dem SCB. Ende August rückt er ins Camp der New Jersey Devils ein und hofft auf ein Aufgebot für die erste Mannschaft. Sollte das in diesem Jahr noch nicht klappen, besteht die Möglichkeit, dass er die kommende Saison in Bern bestreiten. «Wir sind auf jeden Fall bereit», sagt Chatelain.

Die Mannschaft hat das Eistraining aufgenommen. Kommende Woche fährt sie für erste Testspiele nach Garmisch. Dort trifft das Team von Kari Jalonen am Freitag auf Red Bull München und einen Tag später auf den Sieger der Partie Sparta Prag gegen Red Bull Salzburg.

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