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Rapperswil-Jona - Langnau: Lakers mit desolater Leistung

Die Krise der Rapperswil-Jona Lakers nimmt immer bedrohlichere Ausmasse an: Gegen Langnau verloren die St. Galler nach einem desolaten Auftritt mit 5:8 auch ihr sechstes Spiel in dieser Saison.

Da hilt auch ein Ausflug in die Vertikale nichts: Die Rapperswil-Jona Lakers grüssen weiterhin vom Tabellenende.
Da hilt auch ein Ausflug in die Vertikale nichts: Die Rapperswil-Jona Lakers grüssen weiterhin vom Tabellenende.
Keystone

Als die Emmentaler von der 29. bis zur 32. Minute mit Toren von Martin Kariya und zweimal Daniel Steiner von 1:1 auf 4:1 davongezogen waren, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch die Lakers rafften sich nochmals auf und kamen bis zur zweiten Drittelpause dank Powerplay-Treffern von Christian Berglund (36.) sowie Patrick Fischer II (38.) innerhalb von 83 Sekunden auf 3:4 heran. Die Gäste erhöhten jedoch nach nur 25 Sekunden im letzten Drittel in Überzahl (nach einer dummen Strafe von Noel Guyaz eine Sekunde vor der Pausensirene) durch das zweite Tor von Kariya auf 5:3, womit sie den Widerstand des Heimteams endgültig brachen. Langnau gewann damit auch das dritte Auswärtsspiel der Saison.

Neben Kariya avancierte ausgerechnet Steiner, der zudem das 8:3 erzielte, zum Matchwinner der Langnauer. Der Stürmer war in der vergangenen Saison bei den Lakers nicht glücklich geworden. Die Rapperswiler dagegen offenbarten einmal mehr eklatante Schwächen im Defensivverhalten. Kariya beispielsweise konnte bei seinem ersten Treffer praktisch ungestört von der Bande in den Slot laufen und bei der Schussabgabe so lange warten, bis sich Lakers Goalie Marco Streit auf das Eis hingelegt hatte. Inklusive Vorbereitung warten die St. Galler in dieser Saison seit 15 Partien auf einen Sieg. Damit dürften die Tag von Trainer Morgan Samuelsson so gut wie gezählt sein.

si/cal

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