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Kloten gewinnt im Penaltyschiessen

Fribourg besiegt Ambri-Piotta deutlich mit 6:1 (4:1, 1:0, 1:0). Auch Verfolger Davos hatte gegen harmlose Lakers keine Probleme. Die Bündner gewinnen in Rapperswil mit 5:0.

In arger Bedrängnis: Biels Torhüter Reto Berra wehrt gegen den heranstürmenden Klotener Denis Hollenstein ab.
In arger Bedrängnis: Biels Torhüter Reto Berra wehrt gegen den heranstürmenden Klotener Denis Hollenstein ab.
Keystone

Ausgerechnet Neuzugang Marko Luomala sicherte den Kloten Flyers in Biel den Sieg. Der finnische Stürmer verwertete beim 3:2-Erfolg des Leaders nach Penaltyschiessen den letzten Versuch im Shootout.

Davor hatte Biel am zweiten Erfolg gegen Kloten seit dem Wiederaufstieg geschnuppert. Nach dem Ausgleich zum 2:2 84 Sekunden vor dem Ende durch Kevin Lötscher standen die Seeländer, die im Kampf um die Playoff-Plätze dringend auf Punkte angewiesen sind, dem Sieg näher. Während fast zwei Minuten konnten sie in der Verlängerung Powerplay spielen. Doch sowohl während der Überzahl als auch danach vermochten die Bieler ihre guten und zahlreichen Chancen nicht zu verwerten.

So feierte Kloten trotz zehn Absenzen den fünften Sieg in Folge. Der Sieg war jedoch keineswegs unverdient. Kloten, das seine beiden Treffer jeweils in Überzahl (durch die Verteidiger von Gunten und Dupont) erzielte, besass während der regulären Spielzeit ein deutliches Chancenplus. Und zudem agierte die Bieler Offensive zu harmlos, um gegenüber den achtklassierten ZSC Lions Boden gut zu machen.

Zehnter Erfolg in Serie für Davos

Der HC Davos feierte auswärts gegen Rapperswil-Jona wieder einen Zu-Null-Sieg und zudem ein kleines Jubiläum: Das 5:0 war der zehnte Erfolg in Serie für die Bündner gegen die Lakers. Für die Tore zur wegweisenden 2:0-Führung im ersten Drittel sorgten einmal mehr die Tschechen. Petr Taticek und Josef Marha, der erstmals seit dem Spengler Cup wieder mittun konnte, trafen bis zur 17. Minute zur beruhigenden 2:0-Führung. Taticek erhöhte später noch zum 3:0 und feierte damit wie bereits am Dienstag gegen Langnau (3:4) ein Doppelpack.

Rapperswil kam kaum zu zwingenden Aktionen in der Offensive. Und so feierte der Davoser Keeper Leonardo Genoni wie bereits beim letzten Gastspiel in Rapperswil (4:0) einen Shutout - den sechsten in dieser Saison und den insgesamt 17. in der NLA. Genonis Gegenüber Matthias Schoder, der den kranken Daniel Manzato ersetzte, zeigte bei seinem ersten Einsatz seit Oktober ebenfalls eine starke Leistung, vermochte jedoch «alleine» gegen den HCD nichts auszurichten. Während die äusserst harmlosen Rapperswiler zum sechsten Mal in Folge die Diners Club Arena als Verlierer verliessen, festigte Davos mit dem vierten Auswärtssieg en suite seinen zweiten Platz in der Tabelle hinter Leader Kloten.

Ambri-Piotta ohne Chance

Das heimstarke Fribourg feierte gegen ein chancenloses Ambri-Piotta problemlos den sechsten Heimsieg in Serie. Nach einer 4:1-Führung nach knapp 19 Minuten setzten sich die Freiburger gegen das Tessiner Rumpfteam 6:1 durch.

Auf nicht weniger als elf Spieler musste Ambris Trainer Kevin Constantine verzichten. Und so erstaunte es nicht, dass sein Team frühzeitig in Rücklage geriet. Ambri glich zwar die Freiburger Führung postwendend durch Julian Walker im Powerplay aus (8.), nach dem ersten Drittel stand es dennoch 1:4 aus Sicht der Tessiner. Auch ein Torhüterwechsel (Bäumle für Croce) nach dem 1:3 in der 14. Minute brachte keine Wende für das Tabellenschlusslicht.

Bei Fribourg fehlten zwar ebenfalls zahlreiche Akteure (unter anderen krankheitsbedingt Torhüter Cristobal Huet), der Sieg und das Vorrücken in der Tabelle auf Platz 6 standen jedoch ausser Frage. Sechs verschiedene Spieler teilten sich die sechs Tore auf. Seinen bereits 9. Treffer im 13. Spiel erzielte der schwedische Internationale Björn Melin (zum 2:1).

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