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Kloten bezwingt den Meister innert drei Minuten

Die Flyers drehen ein 0:2 zuhause gegen den HCD zum 5:2. Lugano gewinnt auswärts gegen die SCL Tigers knapp mit 2:1.

Auftakt zur Wende: Kloten Flyers Verteidiger Sebastian Sutter wird nach seinem Tor zum 1:2 gegen HCD von Marcel Jenni (l.) und Sven Berger gefeiert.
Auftakt zur Wende: Kloten Flyers Verteidiger Sebastian Sutter wird nach seinem Tor zum 1:2 gegen HCD von Marcel Jenni (l.) und Sven Berger gefeiert.

Aufgrund der 50-jährigen ununterbrochenen Zugehörigkeit in der NLA waren die Zürcher in Retroshirts angetreten. Nach schwachem Beginn folgte in der Schlussphase das grosse Furioso. Nachdem Sebastian Sutter in der 33. Minute der Anschlusstreffer gelungen war, folgten vier Treffer in den letzten zehn Minuten. Jeffrey Füglister erzielte in der 51. Minute den Ausgleich, 110 Sekunden später brachte Vojtech Polak die Einheimischen erstmals in Führung und noch einmal 52 Sekunden danach sorgte Füglister mit seiner persönlichen Doublette für die Entscheidung.

Dass Füglister gestern überhaupt erstmals in dieser Meisterschaft für die Zürcher spielte, verdankte er dem grossen Lazarett. Der 21-Jährige spielt in dieser Saison im Unterhaus bei Visp und hatte am Samstag beim 6:2-Erfolg in Ajoie den letzten Treffer erzielt. Dass er am Sonntag zum besten Spieler im NLA-Klassiker gekürt werden würde, hatte er 20 Stunden vorher wohl nicht einmal zu träumen gewagt.

Die nächsten Tage könnten hingegen für die Davoser eher albtraumähnlichen Charakter haben. Schlimmer als die Niederlage per se wiegt für Arno del Curto wohl die Tatsache, dass sein Team zum zweiten Mal in Serie einen frühen 2:0-Vorsprung verspielte. Peter Sejna und Petr Taticek hatten innert 39 Sekunden für den vermeintlich beruhigenden 2:0-Vorsprung gesorgt (14.).

Huras-Team siegt mit 2:1

Als Langnau in der 46. Minute nach einer schönen Kombination den hoch verdienten Ausgleich durch Tobias Bucher erzielte, glaubte man im Emmental doch noch an die Wende. Schliesslich hatten die Einheimischen die Partie lange überlegen gestaltet und vor dem Führungstreffer von Luganos Mauro Jörg (33.) ein klares Chancenplus aufgewiesen. Der Stürmer des vierten Lugano-Blocks hatte seit 18 Partien nicht mehr getroffen.

Die Hoffnung war aber von kurzer Dauer. Lugano-Tospkorer Jaroslav Bednar, neben Benjamin Conz der beste Spieler im Gästedress, brachte Lugano 75 Sekunden später wieder in Führung. Die Vorlagen gaben die Finnen Kimmo Rintanen und Petteri Nummelin, der ungewohnt als Center spielte. Anschliessend schaukelten die Luganesi den Sieg relativ ungefährdet über die Zeit.

Trotz der ersten Niederlage nach drei Erfolgen besteht in Langnau Grund zu Optimismus. Das Defensivgefüge stimmt, Langnau hat in den letzten 185 Minuten nur drei Gegentreffer kassiert, zudem hat sich Mark Popovic gut ins Team eingefügt und hat vor allem in der Angriffsauslösung und in den «special teams» sehr gute Ansätze gezeigt.

si/sr

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