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Im Zeichen von Olympia

Der SCB siegt gegen Zug 2:0 und sichert sich den Qualifikationssieg

Die Mutzen konnten den Spitzenkampf gegen Zug erst im letzten Drittel entscheiden.
Die Mutzen konnten den Spitzenkampf gegen Zug erst im letzten Drittel entscheiden.
Keystone
Beat Gerber wehrt sich gegen einen Zuger Angriff.
Beat Gerber wehrt sich gegen einen Zuger Angriff.
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Zugs Carl Klingberg macht einen Abflug.
Zugs Carl Klingberg macht einen Abflug.
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Erster gegen Zweiter, Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals. Das Spiel hatte im Vorfeld viel versprochen. Doch die beiden Mannschaften erfüllten die Erwartungen nicht völlig. Die Partie war zwar phasenweise animiert, vorab im letzten Drittel lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch. Doch sie war eben auch von diversen Fehlern geprägt. Letztlich setzte sich der SC Bern mit 2:0 durch. Damit steht fest, dass die Berner die Qualifikation zum zweiten Mal in Serie gewinnen werden. Dafür begab sich CEO Marc Lüthi von der VIP-Tribüne in die Garderobe, um der Equipe zu gratulieren.

«Der SCB spielt geduldig, ist defensiv solide und gefährlich auf Konter», sagte Raphael Diaz. Trotz vier Niederlagen in dieser Saison gegen die Berner will der Zuger Captain nichts von einem Angstgegner wissen. «Sämtliche Spiele waren hart umkämpft.» Auch gestern waren die Zuger nahe am Erfolgserlebnis: Alain Berger traf erst nach 45 Minuten zur Führung. Wobei die Gäste aus der Zentralschweiz bei diesem Tor – nicht ganz zu Unrecht – eine Kickbewegung des Berner Stürmers gesehen haben wollten. Das 2:0 erzielte Simon Bodenmann ins leere Tor.

Wer nach Gründen sucht, weshalb der Spitzenkampf gestern zwar spannend, aber selten hochstehend war, dürfte vor allem bei den Olympischen Spielen landen. 13 Spieler des SC Bern werden nächste Woche die Reise nach Südkorea antreten, deren 6 vom EV Zug. Es versteht sich von selbst, dass für diese Akteure eine Verletzung zum jetzigen Zeitpunkt schlimm gewesen wäre.

Während der EV Zug 2018 im Stile eines Spitzenteams auftritt – von den letzten zehn Partien gewann das Team von Harold Kreis sieben –, tut sich der Meister im neuen Jahr schwer. Der SCB tritt nicht mehr so dominant auf, wie er das noch im Herbst getan hatte. Vor allem mangelt es Bern an Konstanz, selten konnte es zuletzt eine Partie ohne grössere Schwächephasen durchspielen. «Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir eben nicht Roboter, sondern Menschen sind», sagte Trainer Kari Jalonen.

Gleichwohl bleibt der SCB Anwärter Nummer 1 auf den Meistertitel. Wegen der vielen Absenzen wird die Olympiapause für Jalonen aber nun zur Herausforderung. Er wird nach den Winterspielen in Südkorea gefordert sein, wenn es darum geht, sein Team auf die Playoffs einzustimmen.

Telegramm: Bern - Zug 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) 16'833 Zuschauer. - SR Hebeisen/Wiegand, Kaderli/Kovacs.Tore: 46. Alain Berger (Krueger, Pyörälä) 1:0. 60. (59:59) Bodenmann 2:0 (ins leere Tor).Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Ebbett; Stalberg.Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Noreau, Gerber; Kamerzin; Kämpf, Haas, Scherwey; Bodenmann, Arcobello, Ruefenacht; Hischier, Ebbett, Moser; Berger, Pyörälä, Meyer; Randegger.Zug: Stephan; Diaz, Morant, Helbling, Alatalo; Schlumpf, Leeger; Geisser; Klingberg, McIntyre, Suri; Martschini, Roe, Stalberg; Lammer, Diem, Senteler; Zehnder, Kast, Schnyder.Bemerkungen: Bern ohne Raymond (überzähliger Ausländer), Zug ohne Grossmann, Haberstich und Holden (alle verletzt). - Pfostenschüsse Hischier (12./40.). - Timeout Zug (59:24).

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