Tatzenderby: Der SC Bern gewinnt im Stade de Suisse mit 4:1

Das Berner Duell im Eishockey zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern findet nach 2007 zum zweiten Mal im Stade de Suisse statt.

Die beiden Teams beim Handshake vor dem Duell im Stade de Suisse.

Die beiden Teams beim Handshake vor dem Duell im Stade de Suisse.

(Bild: Raphael Moser)

Noah Fend@noahfend

Der Eishockey-Winterklassiker im Stade de Suisse ist vorbei. In der Schweizer National League duellierten sich im sogenannten «Tatzenderby» am Mittwoch Nachmnittag die Langnauer SCL Tigers mit dem SC Bern. 20'672 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen dafür ins Stade de Suisse.

Nach zwei torlosen Dritteln fielen im Schlussdrittel gleich fünf Tore, davon vier für den SC Bern. Die Stadtberner entscheiden damit das Tatzenderby mit 1:4 für sich.

Torreiches Schlussdrittel

In der 42. Spielminute spielt der SC Bern in Unterzahl (Ebbett sass auf der Strafbank) und geht trotzdem in Führung: Haas trifft auf Assist von Scherwey zum 0:1 für den SC Bern.

Nur gut eine Minute später trifft Burren zum 0:2 für die Stadtberner, erneut kommt der Assist vom Scherwey.

Nach 47 gespielten Minuten trifft der SC Bern zum dritten Mal im Schlussdrittel. Arcobello reagiert nach einem Fehler der Langnauer am schnellsten und erhöht auf 0:3 für die Stadtberner.

In der 56. Spielminute landet ein abgelenkter Schuss von Randegger hinter Genoni im Tor. Nach Videostudium der Schiedsrichter zählt das Tor. Es steht 1:3.

In der letzten Minute trifft Ebbett ins leere Tor der Langnauer zum 1:4.

Keine Tore nach zwei Dritteln

Die Teams sind in der zweiten Drittelspause. Auch nach 40 gespielten Minuten steht es in einem chancenarmen Tatzenderby noch 0:0. Der SC Bern verschoss nach 10 Minuten im Mitteldrittel einen Penalty und konnte auch aus einer weiteren Überzahlsituation keinen Profit schlagen.

Die SCL Tigers kamen insgesamt zu weniger Chancen und sahen gefährliche Torschüsse von einem starken Leonardo Genoni im SCB-Tor pariert.

Startdrittel ohne Tore

Das erste Drittel ist gespielt, Tore sind keine gefallen. Zur ersten Drittelspause steht es zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers 0:0. Die Stadtberner machten mehr Druck, hatten klarere Chancen und konnten einmal Überzahl spielen. Ein Tor gelang dem SC Bern trotzdem nicht.

Wenn schon keine Tore für Aufsehen sorgten, tat es wenigstens das Material in der temporären Hockey-Arena im Stade de Suisse: Bereits nach wenigen Minuten musste das Spiel wegen einer eingedrückten Bande unterbrochen werden. Wenig später musste dann auch das Tor hinter SCB-Torhüter Genoni ausgewechselt werden.

Trotz torlosen Startdrittels, nicht ausverkaufter Ränge und kalter Temperaturen: Die Stimmung unter den Hockey-Fans im Fussballstadion scheint zu stimmen.

Mit diesen Aufstellungen treten die Mannschaften zum heutigen Derby an:

Nach 2007 ist findet das Duell heute zum zweiten Mal im Berner Fussballstadion unter freiem Himmel statt. Nachdem 2007 über 30'000 Fans für das Derby ins Stadion kamen, wurden für die diesjährige Austragung weniger Tickets verkauft. Das Stade de Suisse ist nur zu rund zwei Dritteln gefüllt.

DerBund.ch/Newsnet

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