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«Ich kann von allen etwas abschauen»

Seit acht Jahren in der Organisation von Nashville und noch immer mit dem Drang, sich zu verbessern: Roman Josi (28). Foto: Mark Humphrey

Wer ist der beste Eishockeyspieler der Welt? Die Spieler Nashvilles ausgenommen.

Weil die Erinnerungen noch frisch sind, weil Sie erst vor zwei Tagen gegen ihn spielten?

Am Samstag gegen Edmonton gab es ein paar Szenen, in denen McDavid Sie oder Ihre Verteidiger-Kollegen schlecht aussehen liess.

Wie verteidigt man gegen ihn?

Sie selber sind Vorbild vieler Verteidiger. Bei wem schaut Roman Josi gerne zu?

Jeder Sportler will sich stets verbessern. In welchen ­Bereichen würden Sie bei sich ansetzen?

«Ich muss auch bei unangenehmen Dingen hinstehen. Das ist normal, das ist die Rolle des Captains.»

Sie sind seit letzter Saison Captain Nashvilles. Was hat sich für Sie verändert?

Müssen Sie auch bei negativen oder unangenehmen Dingen vermehrt hinstehen?

Auch bei Negativschlagzeilen wie dem «Fall Watson» zu Saisonbeginn? (Mitspieler Austin Watson wurde wegen häuslicher Gewalt für 18 Spiele gesperrt, die Red.) Wie ist da Ihre Rolle? Müssen Sie für den Teamkollegen einstehen?

Als Captain sind Sie auf Mike Fisher gefolgt, einer ligaweit äusserst populären Persönlichkeit. Hatten Sie etwas Bammel, in so grosse Fuss­stapfen zu treten?

Sie gelten als sehr zugänglich für Fans. Es kursiert in der Schweiz die Anekdote, Sie hätten am Anfang Ihrer Zeit in Nashville sogar Schweizer Fans in der Stadt herumgeführt. Stimmt das?

Das Leben in Amerika erscheint aus der Ferne betrachtet ­oftmals sehr widersprüchlich. Wie nehmen Sie es selbst in Nashville wahr?

«Ob Obdachlose, kranke Kinder oder in Spitälern. Wir versuchen zu helfen, so gut es geht.»

Es gibt auch die andere Seite: «Die Washington Post» ­veröffentlichte letzte Woche einen Bericht über das grosse Obdachlosenproblem der USA, aufgehängt an Nashville. Es soll in der Stadt und Umgebung 20'000 Leute ohne Wohnung geben.

Erst vor ein paar Tagen machte wieder ein Amoklauf im Land die Runde: jener in Pittsburgh. Was denken Sie sich dabei?

Stumpft man mit der Zeit etwas ab, da solche Vorfälle fast schon alltäglich zu werden scheinen in den USA?