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«Ich bin der Boss»

Der SCB ist zum ersten Mal in diesem Playoff in einer heiklen Lage. Trainer Jalonen beurteilt sie mit finnischem Humor.

«Wir sehen einen richtig guten Final»: SCB-Trainer Kari Jalonen.
«Wir sehen einen richtig guten Final»: SCB-Trainer Kari Jalonen.
Peter Klaunzer, Keystone

Kari Jalonen, was haben Sie dem Team unmittelbar nach dem Spiel gesagt?

Nichts, ich rede nicht zu den Spielern unmittelbar nach dem Spiel. Es ist besser, ihnen Zeit zu lassen.

Die Kabinentüre war über zehn Minuten geschlossen. Jemand muss mit dem Team geredet haben.

Nein, ich glaube nicht.

Glauben Sie an das so genannte Momentum?

Was meinen Sie mit Momentum?

Wenn die eine Mannschaft ein wichtiges Spiel gewinnt und damit den Vorteil auf ihrer Seite hat.

Nein, es ist normal, wenn eine Mannschaft gewinnt und die andere verliert. Heute haben wir verloren. Aber wir haben im zweiten Drittel gut reagiert und sind zurückgekommen. Wir haben Charakter gezeigt.

Ist die Lage jetzt gefährlich?

Was meinen Sie mit gefährlich?

Sie führten 2:0, nun steht es 2:2.

Was soll daran gefährlich sein? Das ist völlig normal im Eishockey, man kann doch nicht davon ausgehen, alle Spiele zu gewinnen! Sicher, wir versuchen das, aber auch wir schaffen das nicht. Jetzt steht es 2:2, wir müssen mit dieser Tatsache leben.

Also ist es immer noch einfach, Optimist zu sein?

Ich weiss nicht, was Sie versuchen zu erfragen. Wir sehen einen richtig guten Final.

Ändern Sie etwas an Ihrer Strategie?

Nein, wir ändern nichts.

Was ist Ihr Plan für das fünfte Spiel?

Das weiss ich noch nicht.

Wann wissen Sie es.?

Wenn ich mich mit dem Captain besprochen habe.

Was können Sie tun?

Das Team muss mental bereit sein, das ist jetzt mein Job.

Gehen Sie ins Kino mit den Spielern?

(lacht) Nein.

Glauben Sie, dass sowas hin und wieder helfen könnte?

Vielleicht.

Haben Sie sowas schon einmal gemacht?

Nein, bis jetzt nie. Aber ich werde es mit dem Captain besprechen.

Werden Sie morgen trainieren?

Ich weiss es nicht. Ich werde mit dem Captain darüber reden.

Aber Sie sind immer noch der Boss, ja?

Ja, ich bin der Boss.

(Aufgezeichnet: Dieter Stamm)

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