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Ein knapper Heimerfolg für den ZSC

Die ZSC Lions feiern einen 2:1-Erfolg gegen Lausanne. Der EHC Kloten zittert sich gegen Lugano zum Sieg.

Lausanne im Pech: Unglücksrabe Etienne Froidevaux (m.) befördert die Scheibe nur Sekunden vor dem Ende des Startdrittels ins eigene Tor.
Lausanne im Pech: Unglücksrabe Etienne Froidevaux (m.) befördert die Scheibe nur Sekunden vor dem Ende des Startdrittels ins eigene Tor.
Ennio Leanza, Keystone
Drei Minuten nach dem Beginn des Mitteldrittels gelingt Lausanne durch Herren der Ausgleich. ZSC-Goalie Lukas Flüeler kann den Einschlag nicht verhindern.
Drei Minuten nach dem Beginn des Mitteldrittels gelingt Lausanne durch Herren der Ausgleich. ZSC-Goalie Lukas Flüeler kann den Einschlag nicht verhindern.
Ennio Leanza, Keystone
Auch Superstar Jonas Hiller (l.) kann nicht verhindern, dass sein EHC Biel gegen Fribourg-Gottéron eine 3:4-Niederlage einstecken muss.
Auch Superstar Jonas Hiller (l.) kann nicht verhindern, dass sein EHC Biel gegen Fribourg-Gottéron eine 3:4-Niederlage einstecken muss.
Cyril Zingaro, Keystone
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Lausanne überraschte auch bei den ZSC Lions mit einer starken Leistung. Zwar dominierten die Lions am Anfang klar (11:3 Torschüsse im ersten Abschnitt), aber selbst in dieser Phase gelang es den Gästen immer wieder, Gefahr vor Lukas Flüeler heraufzubeschwören. Etienne Froidevaux traf in der 7. Minute den Pfosten. Und nach dem 1:1-Ausgleich Lausannes durch Yannick Herren (schon drei Saisontore), boten sich dem LHC durch Herren, Jonas Junland und Eric Walsky weitere Chancen zum Führungstor.

Wick bringt die Entscheidung

Das entscheidende Goal gelang indessen Roman Wick in der 47. Minute. Wick schlich sich vom Gegenspieler weg und schoss den Traumpass von Ryan Shannon per Direktabnahme zum 2:1 ins Tor. Cristobal Huet (28 Paraden) war bei diesem Gegentreffer ebenso chancenlos wie 26 Minuten vorher beim ersten Gegentor, bei dem Lausannes Verteidiger Froidevaux und Zürichs Stürmer Morris Trachsler die Scheibe in einer Ko-Produktion ins Netz befördert hatten.

Im Finish boten sich Matteo Nodari (50.), Joel Genazzi (58.) und Nicklas Danielsson (60.) noch Ausgleichschancen für Lausanne. Lukas Flüeler (24 Paraden) rettete den Lions aber den bereits dritten 2:1-Sieg in dieser Saison. Die ZSC Lions erzielten noch in keinem ihrer ersten fünf Meisterschaftsspiele mehr als zwei Tore.

Boltshauser hext Kloten zum Sieg

Der EHC Kloten zählt weiter zu den positiven Überraschungen der neuen Saison. Die Klotener kommen beim 3:2 gegen ein allerdings arg dezimiertes Lugano zum dritten Sieg im vierten Spiel.

Drei Tage nach der klaren 1:5-Niederlage bei Leader Lausanne zeigte Kloten eine starke Reaktion. Angeführt von einem hervorragenden Luca Boltshauser im Tor gewannen die Zürcher Unterländer auch ihr zweites Heimspiel der Saison. Der 23-Jährige erhielt nach einem Spiel Pause wieder den Vorzug vor Routinier Martin Gerber und wusste wiederum zu überzeugen. Nach dem Shutout gegen Meister Bern (4:0) vor Wochenfrist rettete Boltshauser seinem Team gegen Lugano alleine im Schlussdrittel mit 21 Paraden die drei Punkte.

Zug dreht 0:3-Rückstand

Das Warten auf den ersten Saisonsieg der SCL Tigers geht weiter. Die Langnauer gaben beim 3:4 zuhause gegen Zug im Schlussdrittel eine 0:3-Führung aus der Hand.

Die Zuger verdienten sich den dritten Saisonsieg dank einer starken Schlussoffensive. Innerhalb von 252 Sekunden machte der EVZ zu Beginn des Schlussabschnitts aus einem 0:3 ein 3:3. Der Siegtreffer gelang Sven Senteler, der bereits zum 1:3 traf, zweieinhalb Minuten vor Schluss mit einem Ablenker im Powerplay.

Auch Hiller kanns nicht richten

Der HC Fribourg-Gottéron besiegte Biel mit 4:3. Der Finne Antti Pihlström entschied in der 47. Minute die Partie. Bis zur 27. Minute hatte Biel 3:1 geführt.

Die beiden Teams lieferten sich ein packendes Spiel und einen offenen Schlagabtausch. Benjamin Conz (Fribourg) gelangen 34 Paraden, Jonas Hiller (Biel) 32. Dem Heimteam unterliefen in der Startphase zuviele Fehler. Den gröbsten Schnitzer leistete sich Verteidiger Alexandre Picard, der dem Bieler Stürmer Gaetan Haas mit einem Fehlpass vor das eigene Tor das 2:1 ermöglichte. Thomas Wellinger erzielte zwei Tore. (1:0 und 3:1). Nach dem 3:1 lehnte sich Biel aber etwas zu weit zurück.

Ambri wartet weiter auf den ersten Sieg

Der HC Ambri-Piotta verliert daheim gegen Servette mit 1:4 auch das fünfte Saisonspiel. Das deutliche Ergebnis sorgt für Ernüchterung in der Leventina.

Denn in den ersten beiden Runden hatte Ambri gegen die Spitzenteams ZSC Lions und Davos immerhin gepunktet. Gegen Lugano und Bern setzte es daraufhin auswärts ehrenvolle Niederlagen ab. Aber im Heimspiel gegen Servette klappte plötzlich nichts mehr. Insbesondere in der Defensive leistete sich Ambri haarsträubende Fehler. Servette hätte schon nach acht Minuten 3:0 führen können. Die Genfer agierten indes erst ab dem zweiten Drittel effizient.

ZSC Lions - Lausanne 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)

7863 Zuschauer. – SR Eichmann/Fischer, Pitton/Wüst.Tore: 20. (19:47) Trachsler (Suter) 1:0. 23. Herren (Genazzi/Ausschluss Geering) 1:1. 47. Wick (Shannon) 2:1.Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. PostFinance-Topskorer: Roman Wick; Pesonen.ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Marti; Rundblad, Geering; Karrer, Samuel Guerra; Hächler, Seger; Herzog, Shannon, Roman Wick; Pestoni, Sjögren, Kenins; Chris Baltisberger, Schäppi, Thoresen; Patrik Bärtschi, Trachsler, Suter.Lausanne: Huet; Nodari, Genazzi; Dario Trutmann, Junland; Gobbi, Jannik Fischer; Schelling; Danielsson, Jeffrey, Herren; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Déruns, Florian Conz, Sven Ryser; Augsburger, Paul Savary, Kneubühler.Bemerkungen: ZSC Lions ohne Cunti, Nilsson (beide krank) und Künzle (rekonvaleszent, Lausanne ohne Benjamin Antonietti (verletzt) und Per Ledin (überzähliger Ausländer). - Timeout Lausanne (36.).

Kloten - Lugano 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)

4912 Zuschauer. – SR Clément/Kurmann, Abegglen/Gnemmi.Tore: 6. Shore (Stoop) 1:0. 12. Bürgler (Hofmann) 1:1. 15. Grassi (Bieber) 2:1. 23. Santala (Hollenstein/Ausschluss Bertaggia) 3:1. 35. Wilson (Martensson/Ausschluss Grassi) 3:2.Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.PostFinance-Topskorer: Praplan; Martensson.Kloten: Boltshauser; Stoop, Tim Ramholt; Sanguinetti, Frick; Back, Harlacher; Bircher; Grassi, Shore, Bieber; Praplan, Santala, Hollenstein; Kellenberger, Romano Lemm, Obrist; Leone, Schlagenhauf, Homberger; Hartmann.Lugano: Manzato; Chiesa, Ronchetti; Stefan Ulmer, Wilson; Riva, Satori; Klasen, Martensson, Damien Brunner; Bürgler, Zackrisson, Gregory Hofmann; Gardner, Sannitz, Bertaggia; Walker, Morini, Reuille; Fazzini, Romanenghi.Bemerkungen: Kloten ohne von Gunten (rekonvaleszent), Lugano ohne Kparghai, Merzlikins, Sondell, Julien Vauclair, Philippe Furrer und Hirschi (alle verletzt). - NLA-Debüt von Wilson. - Pfostenschüsse: Grassi (9.), Shore (34.), Santala (40./Latte); Walker (46.). - Timout Lugano (57.). - Lugano von 57:51 bis 58:48 und ab 58:54 ohne Torhüter.

SCL Tigers - Zug 3:4 (2:0, 1:0, 3:4)

5483 Zuschauer. – SR Mandioni/Stricker, Bürgi/Huguet.Tore: 3. Koistinen (Lukas Haas, Sven Lindemann) 1:0. 5. Claudio Moggi (Albrecht) 2:0. 36. Nüssli (DiDomenico, Yves Müller) 3:0. 41. (40:27) Senteler (Klingberg) 3:1. 42. (41:22) McIntyre (Lammer, Zangger) 3:2. 45. Marschini (Diaz, McIntyre/Ausschluss Flurin Randegger) 3:3. 58. Senteler (Lammer, Grossmann/Ausschluss Zryd) 3:4.Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Zug.PostFinance-Topskorer: Schremp; Diaz.SCL Tigers: Punnenovs; Seydoux, Koistinen; Stettler, Flurin Randegger; Zryd, Yves Müller; Currit; Pascal Berger, Schremp, Shinnimin; Roland Gerber, DiDomenico, Nüssli; Kuonen, Albrecht, Claudio Moggi; Sven Lindemann, Schirjajew, Lukas Haas; Wyss.Zug: Stephan; Diaz, Geisser; Helbling, Grossmann; Alatalo, Schlumpf; Schmuckli, Erni; Martschini, Holden, Marchon; Klingberg, Immonen, Senteler; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Diem, Fabian Schnyder.Bemerkungen: SCL Tigers ohne Murray, Blaser, (beide verletzt), Adrian Gerber (krank), Zug ohne Simon Lüthi, Suri und Morant (alle verletzt). Pfostenschüsse: Shinnimin (39.); Martschini (19./Latte), Zangger (47.). - 59:19 Timout SCL Tigers und bis 60:00 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - Biel 4:3 (1:2, 2:1, 1:0)

5506 Zuschauer. – SR Mollard/Vinnerborg, Borga/Kaderli.Tore: 2. Wellinger (Holdener) 0:1. 9. Neukom (Caryl Neuenschwander, Alexandre Picard II) 1:1. 14. Gaetan Haas (Ausschluss Flavio Schmutz) 1:2. 25. Wellinger (Earl, Micflikier/Ausschluss Nicholas Steiner!) 1:3. 27. Schilt (Flavio Schmutz) 2:3. 37. Pouliot (Mottet) 3:3. 47. Pihlström (Bykow, Sprunger) 4:3.Strafen: je 4mal 2 Minuten.PostFinance-Topksorer: Sprunger; Fabian Sutter.Fribourg-Gottéron: Benjamin Conz; Stalder, Leeger; Kienzle, Alexandre Picard II; Rathgeb, Schilt; Marc Abplanalp; Mottet, Pouliot, Ritola; Sprunger, Bykow, Pihlström; Caryl Neuenschander, Anton Gustafsson, Neukom; John Fritsche, Rivera, Flavio Schmutz; Loichat.Biel: Hiller; Mike Lundin, Maurer; Wellinger, Jecker; Dave Sutter, Fey, Huguenin, Nicholas Steiner; Micflikier, Earl, Julian Schmutz; Holdener, Jan Neuenschwander, Fabian Lüthi; Rossi, Gaetan Haas, Rajala; Tschantré, Fabian Sutter, Pedretti.Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Mauldin, Maret, Marchon (alle verletzt) und Cervenka (World Cup), Biel ohne Wetzel, Valentin Lüthi, Suleski, Horansky und Joggi (alle verletzt). - Pfostenschuss Pouliot (45.). - Timeout Biel (48.).

Ambri-Piotta - Genf-Servette 1:4 (0:1, 1:3, 0:0)

5198 Zuschauer. – SR Massy/Wiegand, Küng/Stuber.Tore: 1. (0:40) Jérémy Wick 0:1. 25. Schweri (Loeffel) 0:2. 28. (27:09) Rod (Santorelli, Loeffel/Ausschlüsse D'Agostini; Slater) 0:3. 28. (27:36) Oliver Kamber (Ausschlüsse Slater; D'Agostini) 1:3. 31. Riat (Kast, Schweri) 1:4.Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.PostFinance-Topskorer: Mäenpää; Fransson.Ambri-Piotta: Zurkirchen (29. Gauthier Descloux); Fora, Gautschi; Trunz, Mäenpää; Zgraggen, Collenberg; Ngoy, Jelovac; Diego Kostner, Oliver Kamber, Elias Bianchi; Guggisberg, Lhotak, Lauper; D'Agostini, Emmerton, Pesonen; Duca, Fuchs, Monnet.Genf-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Loeffel, Ehrhardt; Jacquemet, Eliot Antonietti; Petschenig; Jérémy Wick, Slater, Rod; Rubin, Santorelli, Almond; Schweri, Kast, Riat; Traber, Heinimann, Douay; Leonelli.Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bastl und Hall, Genève-Servette ohne Détraz, Mercier, Romy, Simek und Spaling (alle verletzt). - Timeout Genève-Servette (59.).

SDA/jof

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