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Ein Kämpferherz, so gross wie das ganze Napfgebiet

Die SCL Tigers haben sich den Aufstieg redlich verdient.

Zurück im NLA-Geschäft: Die Tigers jubeln nach getaner Arbeit.
Zurück im NLA-Geschäft: Die Tigers jubeln nach getaner Arbeit.
Keystone
Aufstiegshelden: Sandro Moggi (Nr. 37) und seine Teamkollegen lassen sich vom begeisterten Anhang feiern.
Aufstiegshelden: Sandro Moggi (Nr. 37) und seine Teamkollegen lassen sich vom begeisterten Anhang feiern.
Keystone
Werden die Langnauer am Donnerstagabend den ersten Matchpuck für den Aufstieg in die NLA verwerten?
Werden die Langnauer am Donnerstagabend den ersten Matchpuck für den Aufstieg in die NLA verwerten?
Keystone
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Zwei Jahre nach dem grossen Elend herrscht im Tal der heulenden Winde, wie die Heimat der SCL Tigers von vielen Fans des Traditionsklubs genannt wird, eitel Freude. Der regionale Stolz gehört nach zwei Jahren Zweitklassigkeit wieder zur nationalen Elite.

Die Tigers machten in der Ligaqualifikation mit dem A-Vertreter aus Rapperswil kurzen Prozess und gewannen die umstrittene Serie im Kurzverfahren 4:0. Damit hatte nach dem erst in extremis entschiedenen Playoff-Final gegen den EHC Olten kaum jemand gerechnet. Doch als der Druck des Gewinnenmüssens einmal weg war, konnten die Emmentaler in einem erstaunlichen Mass zulegen. Sie fanden in jeder der vier Partien einen Weg zu einem guten Ende. Zugute kam ihnen, dass den Lakers nach über 40 Niederlagen in der regulären Saison das Vertrauen in die eigenen Stärken und ein Stück weit auch das Wettkampfglück fehlten. Den Langnauern kann das egal sein. Wer die Qualifikation mit einem Rekordvorsprung von 23 Punkten beendet und von vier Playoff-Serien deren drei mit 4:0 gewinnt, der hat sich die Promotion redlich verdient.

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