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Ein desolater Zuger Auftritt

Nach einem desolaten ersten Drittel (0:4) erlitt der EV Zug gegen die SCL Tigers mit 0:6 die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen.

Langnauer Happening: Tiger Joggi bejubelt sein Tor zum 5:0 in der Zuger Herti-Halle.
Langnauer Happening: Tiger Joggi bejubelt sein Tor zum 5:0 in der Zuger Herti-Halle.
Keystone

Die Emmentaler siegten derweil auch im vierten Auswärtsspiel, und Torhüter Matthias Schoder gelang sein insgesamt 11. Shutout, der erste in dieser Saison.

Vor der Partie hatte der neue Zuger Trainer Doug Sheeden seine Spieler heftik kritisiert. Sie würden nicht auf ihn hören, ereiferte er sich. Zudem sprach er dem Team den Willen zum Sieg ab und forderte eine Reaktion. Seine harten Worte zeigten jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Im Gegenteil: Bereits nach 56 Sekunden und zwei Fehlern lag das Heimteam durch Tore von Simon Moser und Oliver Setzinger 0:2 in Rückstand. Nach 16 Minuten stand es durch Treffer von Michel Zeiter (9.) und Sandro Gmür gar 4:0 für die Langnauer, womit die Partie vorentschieden war.

Unzufriedene Zuschauer in der Herti

Auch in der Offensive präsentierten sich die Zuger in einem lamentablen Zustand; trotz 49 Schüssen brachten sie kein Tor zu Stande. Und als Josh Holden (27.) sowie Patrick Fischer (35.) alleine auf den Langnauer Torhüter Schoder losziehen konnten, vergaben sie kläglich. Auch als die Innerschweizer in der 37. Minute während gut einer Minute mit 5:3 agieren konnten, schaute nichts Zählbares heraus. Da Sheeden seine Spieler scheinbar nicht mehr erreicht, dürfte sein Job ernsthaft gefährdet sein. Das Publikum jedenfalls war mehr als verärgert.

si/fal

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