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Die Rückkehr des Stabilisators

Philippe Furrer spielt in Biel erstmals seit dem Silberturnier in Stockhom wieder fürs Nationalteam. Wie in Lugano mit einer Leaderrolle.

«Alles hat einfach gepasst»: Philippe Furrer an der WM 2013 in Stockholm.
«Alles hat einfach gepasst»: Philippe Furrer an der WM 2013 in Stockholm.
EQ Images

Ein Nationalmannschaftstermin erinnert oft an eine Klassenzusammenkunft. Für die Spieler mit unterschiedlicher Vereinszugehörigkeit gibt es viel zu besprechen, meist sind Monate seit dem letzten Treffen vergangen. Im Fall von Philippe Furrer besonders viele Monate. Genau 43. Im Mai 2013 streifte der Verteidiger in Stockholm das letzte Mal das Schweizer Dress über, bei jenem WM-Turnier, das trotz der sensationellen Silber­medaille mit einem «komischen» Gefühl endete: «Wir wussten zwar, dass wir ­etwas Grosses geschafft hatten, die Enttäuschung hielt aber an, bis wir in ­Zürich so euphorisch empfangen wurden.» Eine typische Aussage für Furrer, Silber ist nicht sein liebstes Metall. Kaum erstaunlich, dass ihm vor allem andere Dinge als der bedeutendste Schweizer Eishockeymatch der Neuzeit in Erinnerung geblieben sind: «Nach dem Halb­finalsieg gegen die USA war die Freude viel grösser. Unvergesslich sind für mich auch der Teamspirit, das zahnradartige Ineinandergreifen der einzelnen Teile, alles hat einfach gepasst.»

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