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Die erste Niederlage im dritten Spiel

Der SCB verlor erstmals in den Playoff-Viertelfinals gegen Kloten. Beim 3:0 kassierten die Berner gleich zwei Tore in Überzahl.

Die Scheibe im Blickfeld, den Jubelschrei auf den Lippen. SCB-Topskorer Byron Ritchie (links) freut sich zu früh – die Partie war bereits  unterbrochen.
Die Scheibe im Blickfeld, den Jubelschrei auf den Lippen. SCB-Topskorer Byron Ritchie (links) freut sich zu früh – die Partie war bereits unterbrochen.
Keystone
SC Bern Verteidiger Joel Kwiatkowski fällt ueber seinen Torhüter Marco Bührer.
SC Bern Verteidiger Joel Kwiatkowski fällt ueber seinen Torhüter Marco Bührer.
Keystone
Kloten Flyers Stürmer Tommi Santala, vorne links, gegen SC Bern Torhüter Marco Bührer, vorne rechts.
Kloten Flyers Stürmer Tommi Santala, vorne links, gegen SC Bern Torhüter Marco Bührer, vorne rechts.
Keystone
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Antti Törmänen musste sich ein wenig vorkommen wie Bill Murray im Klassiker «Und täglich grüsst das Murmeltier». In der Komödie erwacht der Schauspieler jedes Mal am gleichen Tag, egal, wie er sich auch verhält.

Auf Törmänen gemünzt heisst das: Egal, wen er in Kloten ins Tor stellt, oft kassiert sein Team zwei Shorthander. Im Dezember, beim 2:5, erhielt Olivier Gigon zwei Tore in Überzahl – innert 10 Sekunden!Ganz so rasant ging das gestern Abend nicht. Das Verdikt war aber nicht weniger schmerzhaft. Die Kloten Flyers konnten sich primär bei Victor Stancescu bedanken, dass sie sich mit dem ersten Sieg in der Viertelfinalserie zurückmeldeten. Captain Stancescu war für beide Shorthander verantwortlich, was auch für ihn ein Novum war. «Wenn solche Fehler passieren, muss man sie ausnützen», sagte er nüchtern. «Beim letzten Spiel war das der SC Bern, jetzt waren wir es.»Es war praktisch die erste Klotener Offensivaktion, mit der der 26-jährige Flügel zum 1:0 traf (5.). Bertschy rutschte als hinterstem Mann der Puck vom Stock, frei war der Weg für Stancescu. Die Klotener hätten in der Folge weitere Tore erzielen können, nein müssen. Bei Hollensteins Pfostenschuss (13.) war Bührers Fanghandschuh noch weit entfernt vom Puck. Ansonsten war es jedoch der Berner Goalie, der sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel hielt.

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