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Der ZSC kann gegen Gottéron nicht gewinnen

Die ZSC Lions verlieren den zweiten Halbfinal gegen Fribourg 1:2 nach Verlängerung und liegen in der Serie 0:2 zurück. Zug gleicht mit einem 8:2-Kantersieg gegen Bern aus.

Der ZSC startet mit viel Energie in das zweite Halbfinal-Duell gegen Gottéron. Reto Schäppi (nicht im Bild) trifft nach drei Minuten nur den Pfosten.
Der ZSC startet mit viel Energie in das zweite Halbfinal-Duell gegen Gottéron. Reto Schäppi (nicht im Bild) trifft nach drei Minuten nur den Pfosten.
Keystone
Die Lions gehen nach grossem Aufwand in Führung: Patrik Bärtschi (M.) lenkt einen Schuss von Captain Seger zum 1:0 ab. Danach verpassen es die Gastgeber, das Skore zu erhöhen.
Die Lions gehen nach grossem Aufwand in Führung: Patrik Bärtschi (M.) lenkt einen Schuss von Captain Seger zum 1:0 ab. Danach verpassen es die Gastgeber, das Skore zu erhöhen.
Keystone
Es beginnt nicht gut für die Berner: Tristan Scherwey scheitert früh mit seinem Penalty an Zugs Schlussmann Jussi Markkanen. Danach erzielen die Zuger im Startdrittel gleich drei Treffer.
Es beginnt nicht gut für die Berner: Tristan Scherwey scheitert früh mit seinem Penalty an Zugs Schlussmann Jussi Markkanen. Danach erzielen die Zuger im Startdrittel gleich drei Treffer.
Keystone
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Zum Matchwinner im Zürcher Hallenstadion avancierte einmal mehr Andrej Bykow, der Sohn von Eiszar Slawa Bykow: Der Schweizer Nationalstürmer mit russischem Blut erzielte in der 65. Minute mit einem herrlichen Hocheckschuss das 2:1 für den HC Fribourg-Gottéron gegen die ZSC Lions. Patrik Bärtschi hatte zwar die Gastgeber in Führung geschossen (27.), aber 21 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels konnte Adam Hasani den Ausgleich für den Qualifikationssieger erzielen. Dabei sah Lions-Goalie Lukas Flüeler nicht besonders gut aus.

Der ZSC verlor das 13. Playoff-Duell gegen Fribourg und liegt in der Best-of-7-Serie 0:2 zurück. Es war zugleich die zehnte Niederlage für die Lions gegen die Eisdrachen in Folge – so langsam scheint die Statistik doch eben zur Hypothek für den Titelverteidiger zu werden. Das Team von Marc Crawford, das ohne den erkrankten Finnen Mikko Lehtonen antreten musste, dürfte sich über die Overtime-Niederlage in mehrfacher Hinsicht ärgern. Sie hatten ein Plus an Chancen und Schüssen vorzuweisen, scheiterten aber entweder an ihrem Unvermögen oder am glänzenden Goalie Benjamin Conz. Morris Trachsler vergab dabei den Matchpuck in der Overtime (62.).

Happige Niederlage des SCB

In der anderen Halbfinal-Serie demontierte der EV Zug den SCB regelrecht. Die Zentralschweizer stellten die Weichen bereits im ersten Drittel, in dem sie bis zur 14. Minute mit 3:0 in Führung gingen. Die Berner durften noch einmal kurz hoffen, nachdem sie Anfang des letzten Abschnitts mit einem Doppelschlag auf 2:4 verkürzt hatten. Doch Zug erzielte bis zur Schlusssirene noch vier weitere Treffer, zur Freude des einheimischen Publikums.

Im Playout reagierten die Rapperswil-Jona Lakers auf die Heimniederlage. Sie bezwangen die SCL Tigers auswärts mit 4:3, glichen in der Serie zum 1:1 aus und bescherten ihrem neuen Trainer Anders Eldebrink den ersten Sieg im zweiten Spiel. Die Lakers gingen bis zur 46. Minute 4:0 in Führung, ehe die Emmentaler (zu spät) reagierten und mit drei Treffern noch einmal herankamen.

si/fal

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