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Der SCB ist am Dach oben angelangt

Der grösste Sportclub der Schweiz schrieb auch letzte Saison schwarze Zahlen. Da er innerhalb des Stadions nicht weiter wachsen kann, sucht er nach weiteren externen Einnahmequellen.

SCB-CEO Marc Lüthi will im Gastrobereich weiter expandieren.
SCB-CEO Marc Lüthi will im Gastrobereich weiter expandieren.
Keystone

Der SCB bleibt sich in finanzieller Hinsicht treu und schreibt für das Geschäftsjahr 2011/12 wiederum schwarze Zahlen. Für die vergangene Saison weist er einen Gewinn von 156'762 Franken aus. Das Resultat ist leicht besser als im Vorjahr, als der Unternehmensgewinn 7727 Franken betrug. Eine weitere Steigerung gelang dem Ligakrösus beim Gesamtumsatz (von 40 auf 45 Millionen Franken). Fast die Hälfte des Umsatzes (24,3 Millionen) entfällt auf den Spielbetrieb der ersten Mannschaft. Oder anders gesagt: Gastronomie und Nachwuchsabteilung generieren mittlerweile mehr als 20 Millionen Franken. Trotz den beeindruckenden Zahlen herrscht beim Berner KMU nicht nur eitel Freude. Der SCB sei zwar «ein starkes, gesundes Unternehmen», doch gemessen am Umsatz sei der Gewinn zu gering ausgefallen, sagte Verwaltungsratspräsident Walter Born gestern vor den Medien. Der Klub befinde sich auf einer stetigen Gratwanderung, um Einnahmen und Ausgaben im Lot zu halten. «Es muss alles rundlaufen, damit wir schwarze Zahlen schreiben.»

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