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Der neue Lions-King lässt es krachen

Trotz der 3:5-Niederlage gegen den EV Zug bei seinem Debüt mit den ZSC Lions: NHL-Star Dustin Brown (28) hat das Potenzial zur Kultfigur im Hallenstadion.

Eine 3:5-Niederlage gegen den EV Zug, aber ein Debüt, das doch einiges verspricht: Dustin Brown trägt die Nummer 32 beim ZSC und soll physische Zeichen im Angriff der Lions setzen. Der robuste Amerikaner hat gegen die Zuger angedeutet, dass er diese Spielart beherrscht. Und es ist schwierig, ihn von der Scheibe zu trennen.
Eine 3:5-Niederlage gegen den EV Zug, aber ein Debüt, das doch einiges verspricht: Dustin Brown trägt die Nummer 32 beim ZSC und soll physische Zeichen im Angriff der Lions setzen. Der robuste Amerikaner hat gegen die Zuger angedeutet, dass er diese Spielart beherrscht. Und es ist schwierig, ihn von der Scheibe zu trennen.
Keystone
Zwei NHL-Stars auf Zürcher Eis: Brown, der als Captain die Los Angeles Kings zum Stanley-Cup-Sieg führte, im Zweikampf mit Zugs Henrik Zetterberg. Der schwedische Center ist normalerweise Spielmacher der Detroit Red Wings. Aber der Meisterschaftsbetrieb ruht in Übersee.
Zwei NHL-Stars auf Zürcher Eis: Brown, der als Captain die Los Angeles Kings zum Stanley-Cup-Sieg führte, im Zweikampf mit Zugs Henrik Zetterberg. Der schwedische Center ist normalerweise Spielmacher der Detroit Red Wings. Aber der Meisterschaftsbetrieb ruht in Übersee.
Keystone
Mit der Referenz eines Titelgewinns in der besten Liga der Welt ist der Flügelstürmer nach Zürich gekommen. Sollte der Lockout in der NHL den ganzen Winter andauern, dann würde Brown spätestens im Schweizer Playoff in Hochform sein. Vorderhand fehlt dem King aus L. A. aber noch die Spielpraxis.
Mit der Referenz eines Titelgewinns in der besten Liga der Welt ist der Flügelstürmer nach Zürich gekommen. Sollte der Lockout in der NHL den ganzen Winter andauern, dann würde Brown spätestens im Schweizer Playoff in Hochform sein. Vorderhand fehlt dem King aus L. A. aber noch die Spielpraxis.
Keystone
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Defensivpredigern wie dem legendären schwedischen Lehrmeister John Slettvoll wäre es am Dienstagabend im gut gefüllten Hallenstadion schlichtweg übel geworden. Denn im Duell zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug wurde 40 Minuten lang nur offensives Eishockey zelebriert, die Rückbesinnung auf defensive Werte wurde in der Kabine gelassen nach dem Motto «Nach mir die Sintflut». «Der Unterhaltungswert der Partie war in den ersten beiden Dritteln zweifellos genial», sagt der Zürcher Thomas Roost, NHL-Scout und Eishockey-Experte. «Die Zuschauer sahen ein Spektakel, und das zeichnet das Schweizer Eishockey irgendwie auch aus. Aber nicht nur Slettvoll, auch nordamerikanische Coaches hätten ob des Defensivverhaltens beider Teams nur den Kopf geschüttelt.»

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