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«Das wäre überheblich»

Alex Chatelain würde gerne zehnmal hintereinander Meister werden mit dem SCB. «Aber das wird nicht passieren», glaubt der Sportchef.

Alex Chatelain, eineinhalb Saisons im Amt, zwei Titel. Wird es Ihnen manchmal etwas unheimlich?

Macht Ihnen das Wissen Angst, dass Erfolg nicht dauerhaft ist?

Von aussen betrachtet haben Sie bislang keine Fehler gemacht. Oder haben wir zu wenig gut hingeguckt?

Welche denn zum Beispiel?

Ja, aber Sie sind der Sportchef und werden vor allem daran gemessen, keine falschen Spieler einzukaufen.

Den brauchte es zur Absicherung, das konnte man nicht im Voraus wissen.

Sie sind einer, der ungern im Mittelpunkt steht. Wie war es diesen Sommer, nach diesem Erfolg? Sie dürften ziemlich oft angesprochen worden sein.

Mit dem Erfolg werden auch die gesellschaftlichen Events häufiger.

Vor einem Jahr sagten Sie, Ihr Leben habe sich als Sportchef kaum verändert. Ist das immer noch so?

Früher konnte man im Eishockey im Sommer ein wenig kompensieren.

Und dann beginnt schon wieder die neue Saison. Nach der ersten Niederlage bemängelten Sie, dass die Spieler das «System Jalonen» noch nicht verinnerlicht hätten.

Was meinen Sie mit «System Jalonen»?

Welche zum Beispiel?

Das hat in den Auswärtspartien der Champions Hockey Leage nicht immer geklappt, um es vorsichtig auszudrücken. Führen Sie diese Auftritte auf die Verletzungen in der Abwehr zurück?

Sie meinen, dass man einen Gegner nicht unterschätzen sollte, wenn er ein paar Tage zuvor gegen ein tschechisches Team gewonnen hat?

Wird eine solche Niederlage zum Thema oder sagt man: Okay, die Mannschaft hat nicht aufgepasst, aber sie war ja jetzt oft bereit, wenn es darauf ankam. So was kann passieren, wir lassen das mal gut sein.

A propos Kari Jalonen. Liegt das Dossier mit der Vertragsverlängerung weit oben?

Sie spüren keinen zeitlichen Druck?

Sie haben keine Bedenken, dass er abgeworben wird?

Wie schätzen Sie das Kader im Vergleich zum letzten Jahr ein?

Jalonen gilt – um es mal so zu sagen – nicht gerade als Ausbildungstrainer. Soll die Jugend in diesem Jahr etwas mehr gefördert werden?

Schon letztes Jahr durften die Jungen in der Vorbereitung spielen, dann aber nicht mehr.

Es gibt wieder eine offizielle Zielsetzung beim SC Bern, nachdem man es in den letzten beiden Saisons bleiben liess. Warum?

«Triple, aber . . .» heisst das Ziel. Warum das Aber?

Das Aber macht einen etwas ängstlichen Eindruck.

CEO Marc Lüthi sagte in einem Interview: ‹Immer Erfolg zu haben ist der grösste Mist.› Ist das bei Ihnen angekommen?

Sind Sie einverstanden?