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«Brust raus», verlangt Kossmann

Der SC Bern steht am Freitagabend gegen Rapperswil unter Druck. Der am Montag verpflichtete Kanadier Christian Thomas wird nicht eingesetzt.

Trainer Hans Kossmann erklärt den SCB-Spielern, was er von ihnen erwartet. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)
Trainer Hans Kossmann erklärt den SCB-Spielern, was er von ihnen erwartet. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Nach dem desolaten Auftritt in Biel hat Hans Kossmann, Cheftrainer des SC Bern, seine Spieler nicht bestraft, sondern ihnen drei Tage frei gegeben. «Es war wichtig, dass sich unsere Schlüsselspieler ausruhen konnten», begründet er diesen Entscheid.

Unzufrieden ist der Kanada-Schweizer vor allem mit dem Verhalten in der Defensive. Wie Jason Fuchs vor dem 1:0 ungehindert durch die Berner Zone kurven konnte, missfiel ihm besonders. «Wir müssen auf die Gegenspieler Druck ausüben. Dass wir zu viele Tore erhalten, hat auch mit der Einstellung zu tun. Wir müssen auch die dreckige Arbeit machen.»

Mit unverändertem Kader

In den Partien gegen Rapperswil-Jona (Freitag) und in Lugano (Samstag) wird Zuzug Christian Thomas, der die Nummer 92 trägt, im Normalfall nicht zum Einsatz kommen. «Er dient derzeit als Reserve und Absicherung», sagt Kossmann.

Der SCB tritt mit unverändertem Kader an. Stürmer Daniele Grassi trainiert zwar wieder mit, ist aber noch nicht einsatzbereit. Der Slowene Jan Mursak spielt wie schon in Biel wegen eines Nasenbeinbruchs aus dem Match gegen Zug mit einem Gesichtsschutz. Siege sind für den Meister Pflicht. «Brust raus – und Verantwortung übernehmen», fordert Kossmann von seinen Spielern.

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