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Biel schafft die «Finalissima»

Nach zwei Niederlagen in Folge besiegt Biel den Meister ZSC Lions im 6. Viertelfinalspiel 3:1 und erzwingt damit eine siebte Partie am Samstag im Hallenstadion.

Die Bieler Spieler jubeln mit ihren Fans.
Die Bieler Spieler jubeln mit ihren Fans.
Keystone

Den Bielern war trotz der beiden energieraubenden letzten Misserfolge absolut nichts von Kräfteverschleiss oder gar Resignation anzumerken. Philipp Wetzel, Schütze des vorentscheidenden 2:1, meinte gar: «Wir waren spritziger und im Kopf wacher als der ‹Z›, wir spielten und störten so aufsässig, wie es der Gegner am Dienstag tat, und haben die taktischen Vorgaben unseres Trainers fast in Perfektion umgesetzt.» Keck hielt Biel die von den Zürchern vorgelegte Pace mit, ging dem aufsässigen 2-Mann-Forechecking gewitzt aus dem Weg, zeigte Geduld und lief sich ohne Scheibe fleissig frei. Auch vom Zürcher Zwischenspurt nach dem 1:1 liessen sich die ­Seeländer den Schneid nicht abkaufen, ­sondern behielten die nötige Ruhe und konnten sich zudem auf einen bestechend sicheren Simon Rytz im Tor verlassen. Man liess die Gästestürmer ihre Pirouetten drehen, intervenierte aber dann energisch, wenn es echt gefährlich wurde. Und schliesslich wusste das Schläpfer-Team just in dem Moment ­eiskalt zu reagieren, als es auf die ­Verliererbahn zu geraten drohte.

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