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Auf Augenhöhe

Der SC Bern musste gegen ein starkes Lugano zeitweise untendurch. Aber er verdiente sich den Punkt bei der 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen mit einer Willensleistung.

Luganos Topskorer Fredrik Pettersson versenkt im Duel mit SCB-Goalie Marco Bührer den entscheidenden Penalty.
Luganos Topskorer Fredrik Pettersson versenkt im Duel mit SCB-Goalie Marco Bührer den entscheidenden Penalty.
Carlo Reguzzi, Keystone

Einen «guten Mätsch» hatte der CEO ­gesehen, als die Verlängerung beendet war und das Penaltyschiessen noch nicht begon­nen hatte. Aber über die Leistung der Mannschaft will Marc Lüthi erst nach zehn Spielen urteilen. Das hat er sich vorgenommen. Gestern hätte er durchaus eine Ausnahme machen dürfen, und die Spieler hätten sich ein Lob von höchster Stelle verdient. Sie hatten wohl keine grandiose Vorstellung geliefert, es gab Fehler, Missverständnisse und Aussetzer. Aber sie verdienten sich den einen Punkt redlich: mit einer engagierten und zeitweise auch spielerisch sehr ansprechenden Leistung. Den Unterschied über Sieg und Niederlage machte am Ende ein Spieler, der zu den weltbesten Penaltyschützen der Gegenwart gehört, wie Sportchef Sven Leuenberger betonte: Linus Klasen. Viermal trat er ­gegen Marco Bührer an, zweimal traf er: eine hervorragende Performance.

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