Andersson verlängert nun doch bei Bern

Die ZSC Lions waren interessiert, nun bleibt der Schwede mit Schweizer Lizenz aber beim Meister – bis 2023.

Bleibt nun doch beim SC Bern: der Verteidiger Calle Andersson. (Bild: Keystone/Alessandro della Valle)

Bleibt nun doch beim SC Bern: der Verteidiger Calle Andersson. (Bild: Keystone/Alessandro della Valle)

Gut eineinhalb Monate liess sich SCB-Verteidiger Calle Andersson Zeit, um darüber zu brüten, ob er das Angebot der Berner oder der ZSC Lions annehmen sollte. Lugano war früh aus dem Spiel. Es ging nicht mehr ums Geld, sondern nur noch darum, wo der 25-Jährige seine langfristige Zukunft sieht. Eine Zeit lang tendierte er zu den Zürchern. Letztlich gab für Bern den Ausschlag, dass sich Andersson dort ein Umfeld aufgebaut hat. Zudem kam den Bernern zugute, dass sie in den letzten Wochen regelmässig Gelegenheit hatten, ihn vom Verbleib zu überzeugen. Andersson unterschrieb bis 2023.

Der Schwede mit Schweizer Lizenz war der begehrteste Verteidiger auf dem Markt. In der vergangenen Saison brillierte er in Abwesenheit der lange verletzten Ramon Untersander im Offensivspiel mit 33 Punkten in der Regular Season. Zuletzt tat er sich aber wie fast das ganze Team schwer. Für den SCB und Sportchef Alex Chatelain ist die Vertragsverlängerung mit Andersson ein Befreiungsschlag, nachdem auf diese Saison hin Meistergoalie Leonardo Genoni zum EVZ abgewandert war und mit Mark Arcobello der beste Stürmer 2020 nach Lugano wechselt.

rek

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