«Ich bin bereit, um zu spielen»

Roman Josi und Kevin Fiala sind in Kopenhagen eingetroffen und haben mit der Schweizer Nati hohe Ziele.

Das sagt Roman Josi nach seiner Ankunft in Kopenhagen. Video: Tamedia/Marcel Allemann

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Um 10 Uhr morgens sind sie angekommen. Nach einer langen Reise, die sie von Nashville, über Toronto nach Kopenhagen geführt hat. Verteidiger Roman Josi (27) und Stürmer Kevin Fiala (21), die beiden Spieler der Nashville Predators. Sie vervollständigen das Schweizer WM-Kader in Dänemark und veredeln es noch zusätzlich.

«Ich bin etwas müde von der langen Reise, aber fühle mich gut und gesund und freue mich, hier zu sein», so Josi. Er habe im Flugzeug auch etwas schlafen können und sei daher auch in der Lage, bereits heute Abend gegen Schweden (20.15 Uhr) zu spielen. «Ich bin bereit, aber der Entscheid liegt am Ende bei Fischi (Nationaltrainer Patrick Fischer; die Red.).»

Josi: «Ich spiele immer gerne für die Nati»

Dass das Playoff mit Nashville in den Viertelfinals gegen Winnipeg zu Ende ging, war für den Berner eine grosse Enttäuschung. «Es war frustrierend, denn nach der guten Regular Season waren die Erwartungen hoch.» Der Captain der Predators sagt aber auch: «Aber am Tag danach war für mich klar, dass ich nach Kopenhagen kommen möchte, um der Nati zu helfen. Ich spiele immer gerne für die Nati und empfinde dies stets als grosse Ehre.»


Bilder: Josi und Fiala treffen ein


Die Leistungen der Mannschaft an der WM in Kopenhagen hat Josi mitverfolgt, «und auch einige Spiele gesehen. Sie hat extrem gut gespielt, es hat wirklich Spass gemacht, zuzuschauen und ich freue mich, nun ein Teil dieses Teams sein zu können. Ich bin enorm motiviert.»

Fiala: «Versuchen, eine Medaille zu gewinnen»

Mit Josi ist auch Stürmer Kevin Fiala nach Kopenhagen gereist. Auch für ihn galt es, in Windeseile den Playoff-Frust hinter sich zu lassen. «Ich war schon hässig und bin es noch immer. Aber jetzt gibt es ein neues Thema, jetzt sind wir froh, dass wir hier sind und die Schweiz unterstützen können.»

Mit seinen eigenen Leistungen im NHL-Playoff ist der Ostschweizer nicht zufrieden: «Ich hatte eine gute Regular Season, aber danach lief es nicht mehr so. Ich schoss nicht so viele Tore und unsere Linie spielte nicht so gut. Es war schwierig.»

Doch nun ist Fiala in Kopenhagen und bestrebt, die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Diesbezüglich hat er klare Vorstellungen: «Wir sind hier, um zu versuchen, eine Medaille zu gewinnen.» Er hoffe, als offensiver Spielertyp, das eine oder andere Tor beisteuern zu können, aber auch defensiv seinen Job zu erfüllen und ein guter Teamspieler zu sein. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 13.05.2018, 14:02 Uhr

Artikel zum Thema

Kämpferisches Nationalteam schlecht belohnt

Die Schweiz hat an der Eishockey-WM Olympiasieger Russland stark gefordert. Am Ende setzt sich der Favorit 4:3 durch. Mehr...

Josi und Fiala ergänzen Schweizer Team

Die Schweiz erhält weitere Verstärkung aus der NHL: Roman Josi und Kevin Fiala stossen zur WM-Mannschaft in Kopenhagen. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Das digitale Monatsabo für Leser.

Nutzen Sie den «Bund» digital ohne Einschränkungen. Für nur CHF 32.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Die Welt in Bildern

Abkühlung: Der kleine Gorilla Virunga wird von seiner Mutter Nalani durch den Biopark Valencia in Spanien getragen. Virunga ist der zweite Gorilla, der im Rahmen des europäischen Artenschutzprogrammes geboren wurde. (17.August 2018)
(Bild: Manuel Bruque/EPA) Mehr...