Des Sportchefs schwierige Suche nach der richtigen Mischung

In die Saison 2011/12 will der SCB mit vier Ausländern starten. Mit Ausnahme von Roche ist noch keine Position gesichert.

SCB-Sportchef Sven Leuenberger steht vor einer schwierigen Aufgabe. (Archiv: Adrian Moser)

SCB-Sportchef Sven Leuenberger steht vor einer schwierigen Aufgabe. (Archiv: Adrian Moser)

Kaum konnten die Spieler die Trainingspläne für die Einheiten auf dem Eis in den Papierkorb werfen, erhalten sie bereits das Programm für das Sommertraining, das am 2. Mai startet. Heute versammelt sich das Team zum letzten Mal in dieser Saison, die Einzelgespräche der Spieler mit Trainer Larry Huras sowie mit Sportchef Sven Leuenberger sollten bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein.

Vorher will sich Leuenberger nicht über einzelne Spieler oder deren Chancen auf einen weiterlaufenden Vertrag äussern. «Wir müssen schliesslich zuerst schauen, ob sich die Ideen der Spieler mit unseren Vorstellungen decken», so Leuenberger. Der Fall, dass ein Spieler sich vom Klub lösen wolle, trete öfter auf als jener, in welchem der Verein einen Akteur loszuwerden versuche, «weil uns das meistens etwas kostet».So bleibt also die Frage, ob Kwiatkowski allenfalls durch einen ausländischen Stürmer oder einen anderen Verteidiger ersetzt werden könnte (wenn er abgegeben werden kann), vorerst unbeantwortet. Ebenso wie jene, ob einer oder sogar beide Stürmer des Duos Vigier/McLean bleiben können oder nicht, und wenn ja, welcher. «Beide haben ihre Vorteile», sagt Leuenberger. Beiden fehlt aber auch das spielerische Element, an welchem es dem SCB seit dem Abgang von Josi mangelt.Mit Dubé (16) und wahrscheinlich auch Roland Gerber (1) verlassen den SCB zwei Schweizer, die zusammen 17 Tore erzielten. Mit Déruns (13), der die Berner bereits seit Februar verstärkt, und Lötscher (18), der von Biel kommt, können die Berner diese Abgänge punkto Torproduktion mehr als wettmachen. Doch Center ist keiner von beiden, was für McLean sprechen würde. Offenbar ist man aber vom Kanadier nicht mehr so überzeugt wie vor Jahresfrist, als man seinetwegen doch mit fünf Ausländern in die Saison startete.

Roche und Hänni beim Arzt

Roche ist der einzige der Ausländer, der seinen Platz auf sicher hat. Heute allerdings muss er erst mal noch zum Arzt. Es sehe aber so aus, als müsse sich der Kanadier wegen seiner Hüftverletzung nicht operieren lassen, sagt Leuenberger. Auch Hänni ist wieder in Behandlung: Die Beschwerden von der Hirnerschütterung, welche er sich im Oktober zugezogen hatte und die ihn zu einer dreimonatigen Pause zwang, traten zuletzt wieder auf.

Der Bund

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