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Hitzfeld und Blatter verurteilen Twitterer Morganella

Die unappetitliche "Twitter"-Attacke von Michel Morganella gegen das südkoreanische Team umrundet den Globus. FIFA-Boss Sepp Blatter und Nati-Coach Ottmar Hitzfeld finden deutliche Worte.

Morganellas Verstoss gegen den Ethik-Code des IOC erschien auf nahezu allen international relevanten-Newstickern. In der Online-Ausgabe des "Korea Herald" gehörte der Report über den Eklat zu den Topstorys des Tages. Thematisiert wurde die Verbannung des Palermo-Spielers zudem in verschiedenen Foren des Serie-A-Vereins. Einige Tifosi der "Unione Sportiva" forderten gar die fristlose Entlassung.

Auch der Chef der internationalen Fussball-Szene beschäftigte sich mit der verunglimpfenden Botschaft des unflätigen Wallisers. FIFA-Präsident Sepp Blatter äusserte sich an einem Event im "Wembley" zum Skandal: "Es ist jetzt am Schweizer Verband, den Fall zu behandeln." Sollte der SFV eine Sperre beantragen, werde die FIFA den Entscheid umsetzen. "Das alles ist unangenehm für die Fussball-Familie und die Olympischen Spielen."

Ob der SFV nach dem Entzug der Turnier-Akkreditierung zusätzliche Sanktionen ergreift, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass der 23-Jährige in absehbarer Zeit ohnehin nicht mehr für eine Landesauswahl berücksichtigt wird. Ottmar Hitzfeld kommentierte die Entgleisung von Morganella gegenüber der Sportinformation unmissverständlich: "Diese Aussage war für mich ein Schock und ist unentschuldbar."

Hitzfeld wird den rechten Aussenverteidiger in der kommenden WM-Ausscheidung kaum ein drittes Mal aufbieten - anders ist sein schonungsloses Urteil im "Fall Morganella" eigentlich nicht zu interpretieren. Der Romand hat seine internationalen Karriere womöglich innerhalb weniger Sekunden markant verkürzt.

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