Zum Hauptinhalt springen

Hitzfeld legt Schwerpunkt auf Angriffsauslösung

Das Schweizer Nationalteam bereitet sich taktisch minutiös auf die Schlussphase der EM-Ausscheidung vor. Gegen Bulgarien ist in der Offensive ein Talent-Trio zu erwarten.

Ottmar Hitzfeld liess seine Auswahl in Rapperswil abermals hart trainieren. Im Zentrum stand erneut die Angriffsauslösung und das Pressing. Immer wieder unterbrach der Coach die intensiven und taktischen Übungen auf dem "Grünfeld". Mit Captain Gökhan Inler besprach sich der Deutsche gleich mehrfach. Er soll die Anweisungen von der Zentrale aus umsetzen.

Die Pläne der Schweizer sind absehbar: Die SFV-Auswahl strebt die grösstmögliche Ballkontrolle an und wird den Kontrahenten mit dem sehr aktiv interpretierten 4-2-3-1-System spürbar bedrängen - für den früheren St.-Gallen-Coach Uli Forte, der das Training auf der Tribüne verfolgte, eine gute und nachvollziehbare Strategie; zumal für Hitzfelds Equipe im Prinzip nur noch Siege hilfreich sind.

Offensiv hängt viel von der Besetzung der Dreierkette hinter der Spitze Eren Derdiyok ab. Hitzfeld tendiert derzeit zur Besetzung mit Xherdan Shaqiri (19), Granit Xhaka (18) und Innocent Emeghara (22), der am Tag nach seinem Transfer in die Ligue 1 (zu Lorient) wie vereinbart und sichtlich beschwingt vom persönlichen Aufstieg wieder ins Camp-Geschehen eingriff.

Erneut standen dem Trainer allerdings nicht alle Akteure zur Verfügung. Admir Mehmedi fehlte wegen leichter muskulärer Beschwerden. Die Schonung des FCZ-Stürmers ist aber offenbar nur als reine Vorsichtsmassnahme zu werten. Er betrieb im Hotel aktive Regeneration.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch