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Halbfinals des Olympia-Turniers bergen Zündstoff

Mit den Halbfinal-Begegnungen Schweden - Finnland und USA - Kanada wird das olympische Eishockey-Turnier der Männer heute mit zwei Duellen zwischen Erzrivalen fortgesetzt.

Zumindest für die Nordamerikaner ist der Zweikampf zwischen den Amerikanern und den Kanadiern (ab 18 Uhr) so etwas wie der vorgezogene Final. Die Neuauflage des Olympia-Endspiels von Vancouver, das die Kanadier mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen haben, verspricht Brisanz. Die Kanadier würden nur zu gern ihren Olympiasieg wiederholen, die Amerikaner um den bisherigen Turnier-Topskorer Phil Kessel waren bisher die überzeugendste Mannschaft des Turniers.

Vor vier Jahren in Vancouver entschied Sidney Crosby den Final mit seinem Treffer in der Verlängerung. In Sotschi gehörte der Superstar der Pittsburgh Penguins noch nicht zu den grossen Figuren. Zwei Assists aus vier Partien sind für Crosbys Verhältnisse eine relativ bescheidene Ausbeute. Beim 2:1 im Viertelfinal gegen Lettland, den Achtelfinal-Bezwinger der Schweiz, bekundete nicht nur Crosby, sondern das ganze kanadische Team Mühe. Zudem mussten die Kanadier den Ausfall von John Tavares hinnehmen, dem Lockout-Star des SC Bern. Zurecht optimistisch sein dürfen dagegen die Amerikaner, die Tschechien um Altstar Jaromir Jagr souverän mit 5:2 besiegten und die Medaillenspiele erreichten.

Auch das Duell zwischen Schweden und Finnland (13 Uhr) ist ein Klassiker des Welt-Eishockeys. In den letzten Jahren trafen die beiden Nationen immer wieder in wichtigen Partien aufeinander. An der letzten WM gewann Schweden den Halbfinal gegen die Finnen mit 3:0, zwei Jahre davor sicherten sich die Finnen in der Slowakei dank einem 6:1-Sieg im Final ihren zweiten WM-Titel.

Die vielleicht wichtigsten Duelle lieferten sich die beiden Teams an den letzten Olympischen Spielen. 2006 in Turin wurde Schweden dank einem 3:2-Finalsieg gegen die Finnen zum zweiten Mal Olympiasieger. Vor vier Jahren gelang Finnland mit einem 3:2 nach Verlängerung die Revanche für die Niederlage - auch wenn es nur um Bronze ging.

Den Finnen gelang mit dem 3:1 gegen die Russen im Viertelfinal der bisher schlagzeilenträchtigste Sieg des Turniers. Zum Helden des Spiels beim Coup gegen die Gastgeber avancierte Teemu Selänne mit dem Game-Winning-Goal und dem Assist zum Schlussresultat. Der 43-jährige Oldie, der in Sotschi seine sechsten und letzten Olympischen Spiele bestreitet, könnte zur ganz grossen Figur des Eishockey-Turniers von Sotschi werden.

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