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Grunder-Medaille bringt Erleichterung ins Lager der Schweizer Schützen

An den Schiess-Weltmeisterschaften in München durfte das Schweizer Team ein erstes Erfolgserlebnis feiern. Lukas Grunder holte bei den Junioren mit der Luftpistole die Silbermedaille.

Die Ausgangslage für den 20-jährigen Winterthurer war denkbar schwierig gewesen. Zwei Tage davor hatte Grunder die grösste Enttäuschung seiner Karriere einstecken müssen, als er mit der Freipistole als Medaillenfavorit lediglich 31. wurde. Mit der Luftpistole bot sich ihm nun die allerletzte Chance beim Nachwuchs, auf ein WM-Podest zu steigen. Grunder packte die Gelegenheit beim Schopf. Er musste sich nur dem Chinesen Zhang Bin geschlagen bin. Zu Gold fehlten ein Punkt und vier sogenannte Innerzehner-Treffer. 581 Ringe, wie sie Grunder erzielte, hätten bei der Elite zu Rang 11 gereicht.

Für die Schweiz ist es die siebte WM-Medaille beim Nachwuchs. Gold gabs noch nie. Die letzte WM-Medaille datiert von 2002 in Lahti, als der inzwischen aus dem Nationalkader zurückgetretene Christoph Schmid ebenfalls Silber gewann.

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