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«YB wird Meister»

FCZ-Trainer Uli Forte trifft heute auf Tabellenführer YB. Ein spezielles Spiel für ihn, der schon zu wissen glaubt, wer das Meisterrennen macht.

Uli Forte erinnert sich noch ganz genau an das letzte Mal, als er im Stade de Suisse an der Seitenlinie stand. Damals, Ende Juli 2015 war er noch Trainer bei YB, dem Gegner vom Sonntag. In der Champions-League-Qualifikation war Monaco zu Gast in Bern. «Wir hätten in Führung gehen können, Kubo trifft den Pfosten, Hoarau köpfelt knapp daneben…», sinniert Forte heute.

Es wurde nichts, das Spiel verlor YB 1:3, und es war der Anfang vom Ende von Fortes Zeit in Bern. Nach drei Unentschieden in Serie in der Super League und dem klar verlorenen Rückspiel in Monaco musste er gehen. Von einer Revanche will Forte aber nicht sprechen, wenn er am Sonntag mit dem FC Zürich im Stade de Suisse gastiert. Schliesslich seien viele seiner ehemaligen Mitarbeiter gar nicht mehr dabei, und er habe in Bern auch viele Freunde gefunden. Vor allem dank der Heirat mit einer Bernerin.

Zürich als Aussenseiter

Ein Spitzenspiel wird es auch ohne Rachegedanken, der Tabellenführer gegen den Dritten, die beste Offensive der Liga empfängt die stärkste Defensive. 33 erzielte Tore stehen 14 Gegentoren gegenüber. Forte zollt dem Gegner vom Sonntag höchsten Respekt, schiebt seiner Mannschaft die Rolle des Aussenseiters zu. Denn für ihn ist schon lange klar: «YB wird Meister.»

Der Trainer zeigt sich beeindruckt vom Kader der Young Boys. «Es läuft auch ohne Hoarau hervorragend, das macht sie zum klaren Titelfavoriten», sagt er. Guillaume Hoarau war in den letzten drei Saisons jeweils der beste YB-Torschütze. Nun ist er aber wegen einer Oberschenkelverletzung schon länger zum Zusehen gezwungen. Die Tore bei YB schiessen derweil andere: Jean-Pierre Nsame zu Beispiel, der schon neunmal traf. Dazu kommen Roger Assalé (6 Tore) und Christian Fassnacht (5 Tore).

Auf Holz klopfen

Gegen den in seinen Augen zukünftigen Meister kann Forte auf seine ganze Mannschaft zählen, zufrieden berichtet er, dass bei den Langzeitverletzten keine neuen dazu gekommen sind während der Länderspielpause. Dabei klopft er auf den Tisch, wie er es fast immer tut, wenn er von Verletzungen spricht.

Und es gibt noch mehr Positives aus der medizinischen Abteilung: Mirlind Krezyiu konnte nach seinem Kreuzbandriss vom April eine Halbzeit bei der U-21 mittun. Forte hofft, dass er den Verteidiger im Januar wieder voll einsetzen kann.

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