Zum Hauptinhalt springen

YB vermiest Debüt von Saibene

Auch unter dem neuen Trainer Jeff Saibene konnte St. Gallen seine Niederlagen-Serie nicht beenden und bezog gegen YB mit 0:2 die sechste Pleite in der Rückrunde.

Eine gelungene YB-Kombination und eine Unaufmerksamkeit St. Gallens genügte und YB ging nach 16 Minuten 0:1 in Führung. Senad Lulic düpierte die umgebaute Ostschweizer Abwehr und seine Flanke nickte der Kameruner Henri Bienvenu zu seinem 10. Saisontor ein. Die Siegessicherung glückte YB in der 91. Minute, als Joker Mayuka von einer Vorlage von Lulic profitierte.

St. Gallens neuer Trainer und Hoffnungsträger Saibene krempelte seine Viererabwehr komplett um. Michael Lang rückte für den kurzfristig erkrankten Daniel Dunst auf die rechte Aussenposition, José Gonçalves in die Mitte und Marco Hämmerli kam ebenso wie Mittelfeldspieler Daniel Imhof und Stürmer Klemen Lavric wieder neu ins Team. Die Umstellungen brachten wohl etwas Ordnung, und auch taktisch vermochte St. Gallen besser zu gefallen als zuletzt. Aber die Verunsicherung zeigte sich in der Spielkonstruktion und in der Passfolge. Zwar vergab Captain Philipp Muntwiler unmittelbar nach Bienvenus 0:1 eine klare Ausgleichschance, als er freistehend an Torhüter Wölfli scheiterte, doch sonst verzeichnete St. Gallen trotz sichtlichem Bemühen weder Torchancen noch Überraschungsmomente.

Geruhsamer Nachmittag für Wölfli & Co

Die Berner verbrachten einen geruhsamen Nachmittag. Ihre Defensive zeigte sich kompakt. Sie besassen die besseren Einzelspieler und wenn sie sporadisch aufs Tempo drückten und direkt kombinierten, waren sie gefährlich. Zwei Einzelstreiche genügten, um die drei Zähler einzufahren.

Bei St. Gallen dagegen muss man sich fragen, ob man die richtigen Leute in die AFG-Arena geholt hat. Gonçalves flog vom Platz, und aus sechs Partien resultierten 0 Punkte. Seit gut 290 Minuten erzielten die harmlosen Ostschweizer keinen eigenen Treffer.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch