Zum Hauptinhalt springen

YB schnupperte an der Sensation

Die Berner sind in den Sechzehntelfinals der Europa League gegen Zenit St. Petersburg knapp ausgeschieden. Ein Coup des Schweizer Aussenseiters wäre durchaus dringelegen.

Das Ende der Basler Europacup-Träume: Spartaks Legionär Aiden McGeady (Nummer 64) hat keine Probleme, kurz vor dem Schlusspfiff das 1:1 zu erzielen. Nach dem 3:2-Sieg im «Joggeli» sind die Moskauer mit dem Gesamtskore von 4:3 für die Achtelfinals der Europa League qualifiziert.
Das Ende der Basler Europacup-Träume: Spartaks Legionär Aiden McGeady (Nummer 64) hat keine Probleme, kurz vor dem Schlusspfiff das 1:1 zu erzielen. Nach dem 3:2-Sieg im «Joggeli» sind die Moskauer mit dem Gesamtskore von 4:3 für die Achtelfinals der Europa League qualifiziert.
Reuters
Dabei hat es wiederum gut für den Schweizer Meister begonnen: Scott Chipperfield beweist, wie wertvoll er ist...
Dabei hat es wiederum gut für den Schweizer Meister begonnen: Scott Chipperfield beweist, wie wertvoll er ist...
Reuters
Stattdessen gibt es für Goalie Marco Wölfli nach Spielende nur Trost von Zenits Star Bruno Alves.
Stattdessen gibt es für Goalie Marco Wölfli nach Spielende nur Trost von Zenits Star Bruno Alves.
Keystone
1 / 12

Die Young Boys unterlagen auswärts bei Zeinit mit 1:3, nachdem sie das Hinspiel 2:1 für sich entschieden hatten «Das ist keine Übermannschaft», hatte der Berner Trainer Vladimir Petkovic vor der Partie gesagt. Dies zeigte sich zu Beginn des Spiels deutlich. Denn es waren die Gäste, die in der Kälte von St. Petersburg (-11 Grad) zunächst das Spieldiktat übernahmen. Der Lohn war in der 21. Minute das 1:0: Verteidiger Ammar Jemal konnte nach einem Eckball von Mario Raimondi im Fünfmeterraum völlig unbedrängt einköpfen. Auch danach liess YB nur wenig zu, kontrollierte es das Spiel.

Doch in der 41. Minute zeigte der russische Doublegewinner, warum er in der Europa League zu den Favoriten gehört. Konstantin Sirjanow lancierte mit einem herrlichen Steilpass – YB-Verteidiger Emiliano Dudar rutschte knapp am Ball vorbei – Danko Lazovic, der Torhüter Marco Wölfli keine Chance liess. Der Ausgleich war für Zenit etwas schmeichelhaft.

Der Pfostenschuss von Bienvenu

Doch nach der Pause steigerte sich der Uefa-Cup-Sieger von 2008, setzte er die Gäste früher unter Druck. Dies brachte bereits in der 52. Minute den gewünschten Erfolg. Nach einem Diagonalpass vergassen die YB-Verteidiger Sergej Semak, und der älteste Spieler auf dem Feld liess sich nicht zweimal bitten. Auch danach sorgte das Heimteam weiter für die Musik und so kam es, wie es kommen musste: In der 76. Minute konnte Roman Schirokow, einer von fünf Zenit-Spielern, die 2008 beim Sieg im Uefa-Cup-Final auf dem Feld gestanden hatten, den Ball nach einer Flanke mit der Brust annehmen und zum 3:1 einschiessen.

Das Scheitern ist für die Berner, die erstmals seit 1988 im Europacup überwintert haben, ärgerlich, war es doch trotz eines deutlich tieferen Budgets keineswegs zwingend. In der 85. Minute vergab Henri Bienvenu die grosse Chance zum 2:3, das gleichbedeutend mit dem Weiterkommen gewesen wäre. Der Kameruner traf aus kurzer Distanz nur den Aussenpfosten. Auch in der vierminütigen Nachspielzeit wäre YB beinahe noch zum zweiten Tor gekommen, doch es sollte nicht sein.

(si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch