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YB scheitert an Zenit

Die Young Boys sind in der Europa League in den Sechzehntelfinals ausgeschieden. Die Berner unterlagen auswärts Zenit St. Petersburg mit 1:3, nachdem sie das Hinspiel 2:1 für sich entschieden hatten.

YB-Spieler Doubaï im Duell mit Zenits Semak. (Keystone)
YB-Spieler Doubaï im Duell mit Zenits Semak. (Keystone)

«Das ist keine Übermannschaft», hatte YB-Trainer Vladimir Petkovic vor der Partie gesagt. Dies zeigte sich zu Beginn des Spiels deutlich. Denn es waren die Berner, die in der Kälte von St. Petersburg (-11 Grad) zunächst das Spieldiktat übernahmen. Der Lohn war in der 21. Minute das 1:0: Verteidiger Ammar Jemal konnte nach einem Eckball von Mario Raimondi im Fünfmeterraum völlig unbedrängt einköpfen. Auch danach liess YB nur wenig zu, kontrollierte es das Spiel.

Doch in der 41. Minute zeigte der russische Doublegewinner, warum er in der Europa League zu den Favoriten gehört. Konstantin Sirjanow lancierte mit einem herrlichen Steilpass - YB-Verteidiger Emiliano Dudar rutschte knapp am Ball vorbei - Danko Lazovic, der dem Berner Torhüter Marco Wölfli keine Chance liess. Der Ausgleich war für Zenit etwas schmeichelhaft.

Steigerung des Heimteams

Doch nach der Pause steigerte sich der UEFA-Cup-Sieger von 2008, setzte er die Gäste früher unter Druck. Dies brachte bereits in der 52. Minute den gewünschten Erfolg. Nach einem Diagonalpass vergassen die YB-Verteidiger Sergej Semak und der älteste Spieler auf dem Feld liess sich nicht zweimal bitten. Auch danach sorgte das Heimteam weiter für die Musik und so kam es, wie es kommen musste: In der 76. Minute konnte Roman Schirokow, einer von fünf Zenit-Spielern, die 2008 beim Sieg im UEFA-Cup-Final auf dem Feld gestanden hatten, den Ball nach einer Flanke mit der Brust annehmen und zum 3:1 einschiessen.

(si)

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