Zum Hauptinhalt springen

YB profitiert von Grenchner Skandalmatch

Nach der Massenschlägerei im Spiel zwischen Wacker Grenchen und dem FC Alle hat der SFV beide Vereine vom Schweizer Cup ausgeschlossen. YB ist der lachende Dritte.

Die Kontroll- und Strafkommission (KSK) des Schweizerischen Fussballverbands hat nun entschieden, die Cup-Partie der ersten Hauptrunde mit 0:0 zu werten und beide Klubs aus dem Wettbewerb auszuschliessen. Als Folge erhalten die Berner Young Boys ein Freilos für die nächste Cuprunde und stehen damit bereits als erster Achtelfinalist fest. YB war am Mittwochabend dem allfälligen Sieger der abgebrochenen Partie zwischen Wacker und Alle zugelost worden.

In der Begegnung am Samstag hatte es nach 118 Minuten 3:1 für die Gäste aus Alle gestanden, als es nach zwei Platzverweisen gegen beide Teams zu einer Massenschlägerei auf dem Platz zwischen Spielern, Offiziellen und Zuschauern gekommen war. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als die Partie abzubrechen.

Die KSK hat nun beide Klubs mit je 500 Franken gebüsst, zudem müssen sie auch je 100 Franken an die Verfahrenskosten bezahlen. Im weiteren werden vier Spieler des FC Alle und ein Spieler von Wacker Grenchen für drei bis zehn offizielle Verbandsspiele gesperrt sowie mit Bussen in der Höhe zwischen 50 und 200 Franken belegt. Gegen den Entscheid der KSK kann innert vier Tagen rekurriert werden.

si/cal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch