Zum Hauptinhalt springen

Nicht ob, sondern wann

Yoric Ravet traf beim 3:2 von YB in St. Gallen doppelt. Seine ersten Tore für die Young Boys hatte er schon länger im Gespür.

YB setzt die Serie fort: In St. Gallen gewannen die Berner am Samstag zum fünften Mal in Folge.
YB setzt die Serie fort: In St. Gallen gewannen die Berner am Samstag zum fünften Mal in Folge.
Keystone
St. Gallen machte es YB nicht leicht: In der Schlussphase verkürzten die Ostschweizer auf 2:3 in nur zwei Minuten.
St. Gallen machte es YB nicht leicht: In der Schlussphase verkürzten die Ostschweizer auf 2:3 in nur zwei Minuten.
Keystone
Mann des Spiels: Yoric Ravet erzielte in seinem achten Spiel für YB gleich zwei Tore.
Mann des Spiels: Yoric Ravet erzielte in seinem achten Spiel für YB gleich zwei Tore.
Keystone
1 / 6

Steve von Bergen scherzte: «Wir sind momentan Spezialisten für spannende Schlussphasen.» Adi Hütter würde um die letzten fünf Minuten der Partie gegen den FC St. Gallen gerne «den Mantel des Schweigens» hüllen. Spannend machte es nochmal, dass innert dreier Minuten aus einem komfortablen 3:0 für die Young Boys ein 3:2 wurde. «Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon etwas gezittert», gibt der YB-Trainer zu. «Ich war dann froh, als Schiedsrichter Drachta das Spiel abgepfiffen hat.» Ganz anders die Gemütslage bei FSG-Trainer Joe Zinnbauer: «Bis auf die letzten fünf Minuten hätten wir ewig spielen können und hätten kein Tor erzielt.» So setzte Danijel Aleksic in der 62. Minute einen Foulpenalty an den Pfosten, nachdem er sich mit Teamkollege Edgar Salli um die Ausführung gestritten hatte. «Edgar wollte auch ein Tor schiessen», erklärt Zinnbauer lapidar, «wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.» In diesem Fall ist das YB.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.