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«Wir werden nun gejagt»

Vor einem Jahr neun Punkte hinter Basel, nun Leader. Mit einem Sieg gegen Luzern will YB das auch bleiben.

Mit einem Sieg gegen Luzern wollen die Young Boys die Konkurrenz auf Distanz halten.
Mit einem Sieg gegen Luzern wollen die Young Boys die Konkurrenz auf Distanz halten.
Keystone

«Gegen Lugano haben wir souverän gewonnen, die erste Halbzeit gegen Partizan hat mir gefallen, die zweite weniger, und auch im Cup haben wir souverän gespielt», resümiert Adi Hütter die drei YB-Auftritte in der Super League, Europa League und dem Schweizer Cup nach der Länderspielpause. Seit dem Sieg gegen Lugano stehen die Young Boys in der Meisterschaft wieder auf dem ersten Platz, weil sowohl der FC Basel als auch der FC Zürich Punkte liegen gelassen hatten. «Solche Chancen müssen wir ausnutzen, wenn der Gegner uns die Möglichkeit gibt», sagt Hütter. YB holte drei Punkte, nachdem die Konkurrenz patzte, für «typisch YB»-Rufe gab es keinen Grund.

«Es ist gut für uns, dass wir ganz vorne sind», sagt Hütter, «wir wissen, dass wir nun gejagt werden und unsere Platzierung bestätigen müssen.» Doch nicht nur für den Tabellenführer ist die aktuelle Situation schön. Die ganze Meisterschaft profitiert vom Schwächeln Basels. Zur Erinnerung: Vergangene Saison lag Verfolger YB nach sieben Runden neun Punkte hinter Leader FCB (und wohlgemerkt nur fünf vor Schlusslicht Thun), heute sind es neun Punkte zwischen den Bernern auf Rang eins und Schlusslicht Lausanne. «Für den Schweizer Fussball kann es nicht besser laufen, als dass es so spannend bleibt», sagt auch Hütter.

Gegen das viertplatzierte Luzern kann YB am Mittwoch mit einem Sieg die Tabellenführung behaupten. «Luzern hat wenige Tore erhalten. Es wird schwer, sie zu schlagen», sagt der YB-Trainer, «wir brauchen ein sehr gutes Spiel.»

Im Strafraum der Luzerner könnte Jean-Pierre Nsame für Wirbel sorgen. Im Spiel gegen die Old Boys musste der 24-Jährige nach einem Schlag ins Gesicht ausgewechselt werden, er steht aber bereits wieder zur Verfügung. Der Stürmer wird auch gebraucht, denn Guillaume Hoarau fehlt – ebenso wie Benito, Bertone und Seferi – nach wie vor. «Hoarau hat Pech mit seinen Wehwehchen. Das beschäftigt ihn auch», erzählt Hütter, der hofft, dass sich der Stürmer ganz auskurieren kann. «Ich möchte, dass er nicht das Gefühl hat, mit 90 Prozent spielen zu müssen.»YB - Luzern (Mittwoch, 20 Uhr)

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