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«Wir töten die Spieler»

Bayerns Meistertrainer Pep Guardiola schlägt vor dem Spitzenkampf heute Abend gegen Aufsteiger Paderborn Alarm.

Bayerns Trainer Pep Guardiola macht sich Sorgen.
Bayerns Trainer Pep Guardiola macht sich Sorgen.
Keystone
Es geht um die hohe Belastung seiner Spieler, der auch Weltmeister Jérôme Boateng ausgesetzt ist.
Es geht um die hohe Belastung seiner Spieler, der auch Weltmeister Jérôme Boateng ausgesetzt ist.
Keystone
Wenn Guardiola mit seinen Spielern spricht, dann immer auf Augenhöhe.
Wenn Guardiola mit seinen Spielern spricht, dann immer auf Augenhöhe.
Keystone
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Pep Guardiola macht sich Sorgen. Es geht um die hohe Belastung seiner Spieler, die auch in dieser Saison mit Meisterschaft, Pokal und Champions League dreifach gefordert sind. Die Bayern eilen von einer englischen Woche zur anderen und absolvieren alle drei Tage ein Wettbewerbsspiel.

Guardiola beklagt, dass das dicht gedrängte Programm besonders für jene Spieler hart sei, die an der Weltmeisterschaft in Brasilien engagiert gewesen seien. Das betrifft vor allem die Weltmeister Neuer, Boateng, Lahm, Schweinsteiger, Müller und Götze, die bis zum Ende des Turniers dabei waren, ebenso der Holländer Arjen Robben, der noch im kleinen Final um den dritten Rang spielte. «Wir töten die Spieler. Wir spielen elf Monate. Druck und Druck und Druck», formuliert Guardiola seine Bedenken. In Deutschland sei es zwar dank der Winterpause besser als in anderen Ländern – aber das hilft im Moment nichts. «In der Bundesliga gibt es eine sehr physische Spielweise. Das ist schwer. Wir verlangen zu viel von den Spielern», ergänzt Guardiola.

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