Zum Hauptinhalt springen

«Wir hatten sehr viel Druck»

Matchwinner Yann Sommer wird von der Goalie-Prominenz gelobt und gibt sich nach seiner grandiosen Vorstellung gegen Albanien bescheiden.

Bester Mann auf dem Platz: Yann Sommer hielt den Schweizer Sieg mit zahlreichen Glanzparaden fest.
Bester Mann auf dem Platz: Yann Sommer hielt den Schweizer Sieg mit zahlreichen Glanzparaden fest.
Reuters
Dankbar: Die Schweizer Spieler vor den Fans.
Dankbar: Die Schweizer Spieler vor den Fans.
Keystone
Support von der Tribüne: Granit Xhakas Freundin Leonita Lekaj, daneben Mutter Xhaka.
Support von der Tribüne: Granit Xhakas Freundin Leonita Lekaj, daneben Mutter Xhaka.
Reuters
1 / 21

«Ich habe ein schwieriges Spiel erwartet. Wir hatten sehr viel Druck, da ein positiver Start in ein Turnier unglaublich wichtig ist. Albanien hatte nichts zu verlieren», sagte der Schweizer Goalie Yann Sommer nach dem 1:0-Erfolg gegen den EM-Debütanten. «Wir haben mit der frühen Führung sehr gut angefangen, dann aber das Spiel ein wenig aus der Hand gegeben. Auch in Überzahl hatten wir zu viele Ballverluste.»

Seine eigene Leistung wollte Sommer nicht zu sehr ins Zentrum stellen: «Ich bin glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte», sagte der Gladbach-Profi nur. «Nun müssen wir schauen, dass wir uns dort verbessern können, wo wir Schwächen hatten.» Geschehen muss dies bis am Mittwoch. Dann geht es in Paris gegen Rumänien.

«Glücklich sein über das Ergebnis, aber die Augen nicht vor Schwachstellen wie der Chancenverwertung verschliessen», das war das Fazit von Ex-Nationalkeeper Jörg Stiel. Sommers Auftritt fand der ZDF-Studiogast schlicht «überragend». Eine Einschätzung, die Oliver Kahn teilte: «Sommers Reaktion und seine Reflexe sind grossartig», so die langjährige deutsche Nummer 1.

«Wir hätten den Sack früher zumachen müssen, aber Gott sei Dank war Yann da», sagte Granit Xhaka und schob mit Blick auf die grosse Zahl der albanischen Zuschauer in Lens nach: «Es war für uns wie ein Auswärtsspiel, aber wir haben uns sehr professionell verhalten.» Torschütze Fabian Schär war natürlich glücklich über seinen Treffer und die drei Punkte, räumte aber ein, dass er und seine Teamkollegen nach der starken Startphase etwas zu passiv geworden seien.

Haris Seferovic, der gut und gerne zwei Tore hätte erzielen können, zeigte sich selbstkritisch: «Es lag auch an mir. Ich hatte genug Chancen, das 2:0 oder 3:0 zu machen. Ich bin mit mir selber nicht zufrieden. Jetzt hoffe ich, gegen Rumänien ein Tor zu machen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch