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Ex-Nationalgoalie zieht über die eigenen Deutschen her

Deutschland schlägt Polen in der EM-Qualifikation deutlich 3:1. Trotzdem liess sich der ehemalige Nationalgoalie Jens Lehmann zu einem harschen Urteil hinreissen.

Nimmt bei seiner Kritik kein Blatt vor den Mund: Jens Lehmann.
Nimmt bei seiner Kritik kein Blatt vor den Mund: Jens Lehmann.
Keystone

Eigentlich ist in Fussball-Deutschland alles wieder in bester Ordnung. Nach dem 3:1-Sieg gegen Polen steht die Mannschaft von Jogi Löw an der Spitze der Qualifikationsgruppe für die EM in Frankreich. Doch ganz zufrieden sind die Beteiligten offenbar nicht. «Ich hätte mir gewünscht, dass wir etwas stabiler sind und nicht so viele Fehlpässe spielen», resümierte Torschütze Thomas Müller nach dem Spiel. «Das gibt dem Spiel für mich persönlich so einen kleinen negativen Touch.»

Nicht nur Müller ist nicht ganz glücklich mit dem Auftritt des Teams. Jens Lehmann, 61-facher Nationalspieler für Deutschland, analysierte das Spiel als TV-Experte und brachte forsche Kritik an: «Wir haben guten Schwung gehabt, den Gegner sehr gut ausgespielt. Nach hinten gibt es aber einige Zweifel. Wir haben kaum noch schnelle Spieler.» Die Mannschaft sei defensiv zu langsam beim Umschalten, meint Lehmann und setzt nach: «Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos sind Spielertypen, die auf aussen nichts retten können.»

Weiter geht es für Deutschland am Montag in Schottland. Dort sind die Weltmeister natürlich trotz vermeintlich fehlendem Tempo der klare Favorit.

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