Zum Hauptinhalt springen

«Wieso glaubt man mir nicht?»

Spitzenschiedsrichter Stephan Klossner hört mit 38 auf. Er fühlt sich blossgestellt. Obwohl er rapportiert hatte, von Raphaël Nuzzolo angespuckt worden zu sein, wurde der Xamax-Spieler freigesprochen.

Gespuckt oder nicht? Schiedsrichter Stephan Klossner und Xamax-Spieler Raphaël Nuzzolo sind geteilter Ansicht.
Gespuckt oder nicht? Schiedsrichter Stephan Klossner und Xamax-Spieler Raphaël Nuzzolo sind geteilter Ansicht.
Laurent Gilliéron, Keystone

Den Satz sagt er, ohne verbittert zu wirken. Aber es ist ein Satz, der aufhorchen lässt: «Ich brauche das nicht mehr und verbringe die Wochenenden lieber anders.»

Stephan Klossner ist ein kluger Mann, Doktor der Biologie, an der Kantonsschule Willisau unterrichtet er als Lehrer – und in einem Teilpensum ist er Fussball-Schiedsrichter in der Super League. Ende Jahr hört er damit auf, obwohl er mit 38 Jahren altersmässig noch lange dabei bleiben dürfte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.