Wie weiter mit Cedric Itten?

Wegen Verletzungen erst ein Thema, jetzt Held der letzten EM-Spiele. Was das für die Endrunde bedeutet, muss Trainer Petkovic jetzt entscheiden.

Cedric Ittens erlösender Treffer gegen Georgien. Video: SRF

Vladimir Petkovic hat ein neues Problem. Nein, es geht nicht um Kommunikation oder ob ein Spieler noch Lust aufs Nationalteam hat. Es ist eher ein Luxusproblem. Und es trägt den Namen Cedric Itten.

Nach Ittens fast schon kitschigem Auftritt in St. Gallen (Siegtor zum 1:0 gegen Georgien) legte der Stürmer in Gibraltar nach und gab mit seinem Doppelpack dem Nationaltrainer eine hübsche Denkaufgabe mit in die Winterpause. Was, wenn alle fit sind? Schliesslich rückte Itten nur nach, weil alleine in der Offensive mit Shaqiri, Embolo, Mehmedi, Drmic, Zuber und Gavranovic sechs Spieler ausfielen – mit Haris Seferovic kam kurz vor dem Georgien-Spiel gar ein siebter hinzu.

Die Fans haben ihn ins Herz geschlossen

Der 22-Jährige dankte und wurde vom Zuschauer sofort zum Publikumsliebling, was Petkovic doch etwas in die Bredouille bringen könnte. Denn sobald Seferovic, Embolo, Drmic und Mehmedi wieder gesund sind, dürfte der Nationaltrainer auf die altbewährten Spieler zurückgreifen. Nur: Mit jeder torlosen Minute der Arrivierten steigt der Druck, insbesondere von den Fans, die ihren neuen Helden sofort ins Herz geschlossen haben.

Aber vielleicht erhält Itten in den Vorbereitungsspielen zur EM (unter anderem wohl gegen Deutschland) auch gegen etwas stärkere Gegner die Chance. Dass er diese gerne nutzt, hat der Torjäger ja jetzt bewiesen.


Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

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