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«What a save!» So hexte sich Frei in die Geschichtsbücher

Zum ersten Mal gewinnt Seattle die US-amerikanische Meisterschaft. Dabei wurde ein Schweizer Goalie zum Helden.

Fliegender Schweizer: Stefan Frei mit der spielentscheidenden Parade. Video: SRF.

Jozy Altidore dreht nach seinem platzierten Kopfball schon jubelnd ab, Flankengeber Justin Morrow springt hoch und reisst die Hände in die Luft. Es läuft die 108. Minute des Finals in der US-amerikanischen Fussballiga MLS, es steht noch 0:0. Das muss doch der Führungstreffer für Toronto sein. Ist es nicht. Stefan Frei, ein 30-jähriger Goalie aus Altstätten SG, fliegt in Richtung linke obere Ecke und kratzt den Ball aus dem Winkel. Den Gegnern bleibt nur ungläubiges staunen. Der TV-Kommentator ruft: «What a save!»

Knapp eine halbe Stunde später schreibt Frei endgültig Geschichte. Dank einem 5:4 im anschliessenden Penaltyschiessen gewinnt er mit den Seattle Sounders den ersten MLS-Titel in der Vereinsgeschichte – ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, für den er vier Jahre lang spielte. Dank seiner Monsterparade? «Ich bin Torhüter, es ist mein Job, den Ball vom Goal wegzuhalten», sagt der 191cm-Hüne. Als Lohn wurde der Schweizer zum MVP, also zum wertvollsten Spieler des Finals gewählt.

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