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Was Trainer in der Pause so treiben

Die wortgewaltige Halbzeit-Rede ist ein Mythos. Immer wichtiger wird dafür die Video-Analyse.

Kaum ein Wort bleibt hängen: FCB-Trainer Raphael Wicky auf dem Weg in die Garderobe. Bild: foto-net / Kurt Schorrer

Kaum ein Wort bleibt hängen: FCB-Trainer Raphael Wicky auf dem Weg in die Garderobe. Bild: foto-net / Kurt Schorrer

Florian Raz@razinger

Kürzlich wollte es Marc Schneider ­wissen. Der Coach des FC Thun sass mit seinen Klassenkameraden zusammen, die mit ihm derzeit für das höchste ­Trainerdiplom lernen, als er fragte: «Sagt mal, wie viele Pausenansprachen aus eurer ­Karriere habt ihr eigentlich noch im Kopf?» Die Antwort der ehemaligen Fussballprofis sei ein vielstimmiges «Ähm» gewesen, erzählt Schneider: «Keiner konnte sich auch nur an eine Ansprache erinnern.»

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