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Was Guardiola an Juve gar nicht mag

Bayerns Startrainer stellt vor dem Achtelfinalrückspiel gegen Italiens Rekordmeister die Spielkultur des Gegners infrage.

Pep Guardiola verzieht das Gesicht...
Pep Guardiola verzieht das Gesicht...
Keystone
...wie will er seinem Team im Spiel gegen Juventus Turin den Weg weisen?
...wie will er seinem Team im Spiel gegen Juventus Turin den Weg weisen?
Keystone
Die knifflige Aufgabe gegen Juventus Turin bereitet Pep Guardiola jedenfalls offenbar auch einige Sorgenfalten auf der Stirn.
Die knifflige Aufgabe gegen Juventus Turin bereitet Pep Guardiola jedenfalls offenbar auch einige Sorgenfalten auf der Stirn.
Keystone
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Nach dem 2:2 von Turin wird das heutige Achtelfinalrückspiel in der Königsklasse für die beiden Trainer eine knifflige Aufgabe. Bayerns Trainer Pep Guardiola glaubt, dass seine Mannschaft personell besser aufgestellt sei als noch vor einem Jahr. «Wir haben alle Spieler im Team. Wir stehen besser da als letztes Jahr, wo wir viele Verletzte hatten», sagte der Katalane an der Pressekonferenz zum Spiel.

Guardiola, der ein Verfechter von Dominanz und Ballbesitz ist, kam zuletzt in der Bundesliga im Heimspiel am Samstag gegen Bremen voll auf seine Kosten. Die Bayern verzeichneten beim 5:0-Sieg einen Ballbesitz von 83 Prozent.

Hexenkessel Turin: Die Juve-Fans bringen sich für das Champions-League-Spiel Juventus gegen Bayern in Stimmung. (23. Februar 2016)
Hexenkessel Turin: Die Juve-Fans bringen sich für das Champions-League-Spiel Juventus gegen Bayern in Stimmung. (23. Februar 2016)
AP Photo/Luca Bruno
Hart umkämpft: Juventus' Juan Cuadrado wird von Bayerns Douglas Costa bösartig gefoult.
Hart umkämpft: Juventus' Juan Cuadrado wird von Bayerns Douglas Costa bösartig gefoult.
AP Photo/Massimo Pinca
Alles wieder offen: Stefano Sturaro erzielt den Ausgleichstreffer zum 2:2.
Alles wieder offen: Stefano Sturaro erzielt den Ausgleichstreffer zum 2:2.
AP/Luca Bruno
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Das Spiel gegen Juventus Turin könnte ähnliche Werte bringen, rechnet Guardiola doch mit einem ultradefensiv eingestellten Gegner, der sein Glück vorwiegend in blitzartig ausgelösten Kontern suche. «Juve hat so grosse Spieler hinten, sie lassen dem Gegner wenig Raum. Es ist immer kompliziert, wenn man gegen sie spielt», sagte Guardiola und deutete mit einem Satz an, dass er eine zwiespältige Meinung von dieser Spielkultur hat und diese für sich selbst infrage stellt: «Ich bewundere diese Defensivstärke. Ich mag es zwar nicht, aber ich bewundere es.»

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