ABO+

Was diesen FC St. Gallen so stark macht

Das Überraschungsteam der Super League zieht seine Kraft aus etwas, das es im modernen Fussball kaum mehr gibt – aus echten Freundschaften zwischen den Spielern.

Beim FC St. Gallen haben sie sich lieb.

Beim FC St. Gallen haben sie sich lieb.

(Bild: Keystone Gian Ehrenzeller)

Nein, Peter Zeidler hat nicht übertrieben. Eben noch schwärmte St. Gallens Trainer von der «wirklich aussergewöhnlichen Stimmung im Team». Jetzt kommt sie zum Vorschein. Um 15 Uhr tauchen seine Spieler zum Training auf.

Die Temperaturen sind auf dem Gefrierpunkt, aber was tut das schon zur Sache? Das Gelächter der Fussballer auf dem Gründenmoos übertönt sogar den Lärm der angrenzenden Autobahn.

Die St. Galler stimmen sich auf ihre nächste Aufgabe ein. Sie haben Lust, in Thun ihren Lauf fortzusetzen. In den letzten zehn Partien holten sie 25 Punkte und bedrängen YB sowie Basel an der Spitze. «Jung und wild» liest Zeidler immer wieder über seine Spieler. Er findet: «Das stimmt.» In 14 von 16 Runden stellten die Ostschweizer die jüngste Mannschaft der Liga - beim 2:1 in Basel betrug das Durchschnittsalter 22,2 Jahre.

DerBund.ch/Newsnet

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt