Vor seinem letzten Spiel – Marco Streller blickt zurück

Beim Cupfinal seines FC Basel gegen den FC Sion gibt Marco Streller den Abschied von der grossen Bühne. Für DerBund.ch/Newsnet kommentiert er Bilder aus seiner Karriere.

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Florian Raz@razinger

Einmal noch. Raus aus der Kabine, der Gang durch den Bauch der Muttenzerkurve, wo die treusten und wildesten Anhänger des FC Basel stehen, raus aus dem Spielertunnel auf den Rasen. 90, vielleicht 120 ­Minuten im Cupfinal gegen den FC Sion, dann ist Marco Strellers Zeit als Spieler zu Ende.

Es war keine stromlinienförmige Karriere, die der bald 34-Jährige hingelegt hat. Dem frühen Höhenflug mit dem Transfer zum VfB Stuttgart folgte der Knick nach einem Schien- und Wadenbeinbruch. Streller war manchmal ein Hallodri und schoss die Schweiz doch zur WM 2006, er wurde nach dem Fehlschuss gegen die Ukraine zum Schweizer Buhmann und doch deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart.

200 Tore erzielte er in seiner Profikarriere. 144 davon für den FCB, dem er so sehr verbunden ist. Er ist damit hinter Seppe Hügi und vor Erni Maissen der zweitbeste Torschütze in der Geschichte der Rot-Blauen. Zählt man alle Saisons, in denen er Einsätze hatte, wurde er mit den Rot-Blauen neunmal Meister, mehr Schweizer-Meister-Titel hat kein anderer Spieler gewonnen. Am Sonntag könnte er zum vierten Mal den Schweizer Cup gewinnen.

DerBund.ch/Newsnet

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