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Vor seinem letzten Spiel – Marco Streller blickt zurück

Beim Cupfinal seines FC Basel gegen den FC Sion gibt Marco Streller den Abschied von der grossen Bühne. Für Redaktion Tamedia kommentiert er Bilder aus seiner Karriere.

«Als Nicht-Bayern Deutscher Meister zu werden – da musst du schon verdammt gut sein. Schön, dass ich mit Ludovic Magnin durch diese Hunderttausende von Menschen fahren durfte, wir sind noch heute Freunde. Er hat damals mit seiner positiven Art der Mannschaft sehr geholfen. Ich hätte ihn gern beim FCB beliebt gemacht, aber dann kam seine Vertragsverlängerung mit Stuttgart, die ihm einen guten Lohn eingebracht hat. Und danach ging er – für uns leider – zum FCZ. Für ihn war es sicher der richtige Entscheid, er hat dort heute noch einen guten Job, und es ist auch gut, wenn solche Kult-Kicker mal zu anderen Vereinen gehen als zum FCB.»
«Als Nicht-Bayern Deutscher Meister zu werden – da musst du schon verdammt gut sein. Schön, dass ich mit Ludovic Magnin durch diese Hunderttausende von Menschen fahren durfte, wir sind noch heute Freunde. Er hat damals mit seiner positiven Art der Mannschaft sehr geholfen. Ich hätte ihn gern beim FCB beliebt gemacht, aber dann kam seine Vertragsverlängerung mit Stuttgart, die ihm einen guten Lohn eingebracht hat. Und danach ging er – für uns leider – zum FCZ. Für ihn war es sicher der richtige Entscheid, er hat dort heute noch einen guten Job, und es ist auch gut, wenn solche Kult-Kicker mal zu anderen Vereinen gehen als zum FCB.»
Reuters
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Einmal noch. Raus aus der Kabine, der Gang durch den Bauch der Muttenzerkurve, wo die treusten und wildesten Anhänger des FC Basel stehen, raus aus dem Spielertunnel auf den Rasen. 90, vielleicht 120 ­Minuten im Cupfinal gegen den FC Sion, dann ist Marco Strellers Zeit als Spieler zu Ende.

Es war keine stromlinienförmige Karriere, die der bald 34-Jährige hingelegt hat. Dem frühen Höhenflug mit dem Transfer zum VfB Stuttgart folgte der Knick nach einem Schien- und Wadenbeinbruch. Streller war manchmal ein Hallodri und schoss die Schweiz doch zur WM 2006, er wurde nach dem Fehlschuss gegen die Ukraine zum Schweizer Buhmann und doch deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart.

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