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Vor dem Berner Derby herrscht Funkstille

Die Young Boys suchen Stürmer in aller Welt, der FC Thun hofft weiterhin auf Marco Schneuwly.

Könnte im Winter zum FC Thun wechseln: Marco Schneuwly.
Könnte im Winter zum FC Thun wechseln: Marco Schneuwly.
Keystone
Marco Schneuwlys Bruder Christian ist bereits im Sommer zu Thun gewechselt.
Marco Schneuwlys Bruder Christian ist bereits im Sommer zu Thun gewechselt.
Manuel Zingg
Wird vom FC Luzern umworben: Moreno Costanzo.
Wird vom FC Luzern umworben: Moreno Costanzo.
Manuel Zingg
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Am Samstag treffen sich der FC Thun und die Young Boys zum Vorrundenabschluss beim Berner Derby, und man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass es während der langen Winterpause bis zum Rückrundenstart am 5. Februar bei beiden Teams einige Änderungen in den Kaderlisten geben wird.

YB ist auf der Suche nach neuen Offensivspielern, und es ist kein Geheimnis, dass der FC Thun weiterhin bemüht ist, nach Christian Schneuwly auch Bruder Marco an den Thunersee zu lotsen. Im Sommer wechselte lediglich Christian Schneuwly nach Thun, obwohl auch mit Marco Gespräche geführt worden waren. «Der Transfer war im vergangenen Frühling schon fast perfekt. Doch als Christian Gross für Petkovic kam, erklärte mir der Trainer, dass er mich unbedingt will», erzählt der YB-Stürmer. Mit 8 Einsätzen und nur 298 Einsatzminuten verbrachte Marco Schneuwly die Vorrunde aber vorwiegend auf der Ersatzbank, und die Thuner haben wieder Fühlung aufgenommen. Thuns Sportchef Andres Gerber bestätigt: «Wir sind weiterhin an Marco Schneuwly interessiert. Es müssen aber alle beteiligten Parteien einverstanden sein, das braucht etwas Geduld.» Hansruedi Hasler, der Technische Direktor von YB, hält fest. «Bevor wir nicht wissen, welche Zuzüge wir realisieren können, geben wir Marco nicht ab. Zurzeit haben wir nur drei Stürmer.»Eine Rückkehr von Mario Raimondi zu Thun scheint dagegen unwahrscheinlich. Gerber betont zwar, dass er Raimondi sehr gern in der Mannschaft hätte. «Und zwar von der sportlichen wie auch von der menschlichen Seite.» Allerdings sprechen drei gewichtige Gründe dagegen. Finanziell müsste Raimondi bei Thun beträchtliche Einbussen in Kauf nehmen. Und er passt von der Altersstruktur nicht in die Mannschaft. Mit Schneider, Bättig, Matic, Taljevic, Rama und Lustrinelli haben die Thuner einige Spieler in ihren Reihen, die dem Karriereende deutlich näher sind als dem -beginn. Zudem haben die Thuner im linken Mittelfeld mit Schirinzi und Wittwer bereits zwei offensiv starke Spieler im Kader.

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